Auf Schatzsuche durch Oberkochen

„Sesam öffne Dich“ hieß es für die Teilnehmer der „Tour de Oberkochen“. Voraussetzung war eine gute Ortskenntnis.

„Folge den Anweisungen durch Oberkochen und versuche, die 43 Fragen entweder selbst oder durch Befragen entsprechender Personen zu beantworten“. So hieß die Order von Richard Burger, dem zweiten Vorsitzenden des Heimatvereins, beim Start am Schillerhaus.

Zirka 25 Kinder hatten sich zur beliebten Ferienaktion eingefunden. Nicht außen vor ließ Burger schon beim Start, dass die „Schatzkammer“, besser bekannt unter der „Bärenhöhle“, mit schönen Preisen und Süßigkeiten bestückt ist. So ganz einfach war die Chose nicht. Wer von den Kids kennt schon Heinz Küppenbender, da galt es sachkundige Bürger zu befragen. Der Gutenbach war hinlänglich bekannt, auch das „Vilotel“ kennt inzwischen fast jeder.

Natürlich durfte man auch dem Rathaus einen Besuch abstatten und die schönen Köpfe in der Ehrenbürger-Galerie zählen. Klar, dass der Mathematiker Burger auch den Zahlenraum ins Visier nahm, als es galt, die Treppen von der Jenaer Straße rauf zum Gymnasium zu zählen. Lebensmittelmarkt, Ärztehaus, Kirchenmauer und Mühlberg zählten zum „potenziellen Allgemeinwissen“ auf der Agenda der Schatzsuche.

Desgleichen Apotheken, Wirtshäuser und Geschäfte. Insgesamt drei Kilometer lang war die „Tour de Oberkochen“ auf Schusters Rappen. Wer dann die richtige Zahlen-Addition aufweisen konnte, dem öffnete sich das Tor zur Schatzkammer und die Nascherei konnte losgehen. Pädagogisch-didaktischer Nebeneffekt: Die Heimat ein Stück besser kennengelernt, mit Gruppendynamik auf heißen Sohlen.

Dank an die inzwischen versierten Führer der Gruppen Elisabeth Kramer, Karl Kehrle, Barbara Schurr, Alexandra und Lieselotte Burger sowie die „Stallwache“ Blandina Gentner.

Lothar Schell, Schwäbische Post

 
 
zurück

[Home]