Oberkochen und die Ostalb im Relief

Das Panorama zeigt die Ostalb und ihr nördliches Vorland. Da die Schichten nach Südwesten einfallen, erreichen sie im Trauf (nördlicher Steilabfall) ihre höchste Lage. Der Trauf wird bei uns von Weißjurakalken gebildet und durch ständige Erosion herauspräpariert, weil die darunter liegenden Braun- und Schwarzjuralagen weniger widerstandsfähig sind.

Die Flüsse im Albvorland streben zum Rhein und haben ein größeres Gefälle als die Flüsse auf der Albhochfläche, die der Donau zuströmen. Dieses größere Gefälle führt zu stärkerer Abtragungskraft, und so fressen sich die rheinischen Flüsse immer mehr in die Alb hinein, so auch der Kocher. Er folgt dabei dem Verlauf des älteren Brenztales, das zur Donau entwässert. Deshalb liegen der Kocherursprung und damit Oberkochen in einem Durchbruchstal der Alb. Diese Lage hatte große Auswirkungen auf die geschichtliche Entwicklung, besonders auf die Besiedelung und den Verkehr.

 

Ortsnamen Landschaft
1 Aalen 1 Bärenberg
2 Abtsgmünd 2 Braunenberg
3 Böhmenkirch 3 Brenztal
4 Ebnat 4 Brenztopf
5 Ellwangen 5 Brünneleskopf
6 Essingen 6 Eselsburger Tal
7 Geislingen 7 Härtsfeld
8 Gerstetten 8 Jagsttal
9 Heide-Oko/Langert 9 Kaltes Feld
10 Heidenheim 10 Kochertal
11 Heubach 11 Kocherursprung
12 Hüttlingen 12 Leintal
13 Kapfenburg 13 Rechberg
14 Königsbronn 14 Rodstein
15 Leinzell 15 Rosenstein
16 Nattheim 16 Stuifen
17 Oberkochen 17 Volkmarsberg
18 Schwäbisch Gmünd 18 Wasserscheide
19 Steinheim 19 Welland
20 Tauchenweiler 20 Wental

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