Hohlräume am Kocher vermutet

Technischer Ausschuss der Stadt Oberkochen befasst sich mit der Grotte unterm Rotstein und dem Kocherursprung

„Und Oberkochen hat eben doch eine Geschichte“, heißt es zumindest seit jener Zeit, als Heimatforscher Dietrich Bantel sich den Ausgrabungen beim Römerkeller angenommen hat. Nun scheinen sich neue historische Arbeitsgebiete zu ergeben.

Im Technischen Ausschuss richtete Dr. Michel le Maire den Blick zum Rotstein, im Detail auf die Grotte unterm Gipfelkreuz. „Ist diese schon einmal archäologisch untersucht worden“, fragte er die Verwaltung. Im Heimatbuch habe er darüber nichts gefunden. Auch Bürgermeister Traub wusste nichts davon, dass jemals hier archäologisch aufgearbeitet wurde. Dr. le Maire sah einen Nährboden für Altertumsforscher. „Wir sollten wissen, was da früher war“, meinte er.

Richard Burger konnte kaum glauben, dass unterm Rotstein archäologisch Neues auftaucht. „Wir haben doch einen Dietrich Bantel, der in den 80er Jahren jede Stelle umgegraben hat, die größer ist als ein Mausloch“, meinte er lachend.

So richtig interessant könnte es am Kocherursprung werden. Das geologische Landesamt habe Interesse für dieses Gebiet gezeigt, berichtete Bürgermeister Peter Traub. Zwei ehrenamtliche Forscher, die bereits am Blautopf aktiv waren, würden in Oberkochen erwartet, um Nachforschungen aufzunehmen. „Dort werden größere Hohlräume vermutet“, fügte Traub hinzu. Entsprechende Messungen deuteten darauf hin. Eingeklinkt in die Forschungen habe sich der hiesige Heimatverein mit Dietrich Bantel an der Spitze.

Lothar Schell, Schwäbische Post

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