Heimatbuch „Oberkochen - Geschichte, Landschaft, Alltag“ Seite 69 / 494

 

ersten Kriegswochen zwar stark, doch bald ging das Leben wieder seinen gewohnten Gang. Nach dem Krieg mußte die Gemeinde ihr Geläute wieder vervollständigen, weil die beiden kleineren Glocken des Metalls wegen beschlagnahmt worden waren. Im Jahre 1921 konnten zwei durch Spenden finanzierte Glocken gekauft und im kleinen Holzturm aufgehängt werden.

1926/27 mußte das undichte Kirchendach gedeckt werden, weil erneut Feuchtigkeit in das Kircheninnere eindrang. Auch durch das Fundament sickerte Wasser in das Gotteshaus ein. Um diesen Mißstand zu beheben, ließ man 1930 das gesamte Fundament der Kirche aufgraben und verstärken. Der schon vor dem Ersten Weltkrieg geplante Bau eines Gemeindesaales konnte erst 1938/39 verwirklicht werden. Der neue Saal faßte 70 Sitzplätze und wurde an der Stelle errichtet, an der sich zuvor die alte Sakristei befunden hatte. Ins Jahr 1938 fiel auch die Zurückstufung der evangelischen Pfarrei Oberkochens in eine ständige Pfarrverweserei. 1954 konnte sie ihre alten Rechte als vollgültige Pfarrei wiedererlangen. Gegen Ende des Zweiten Weltkriegs war Oberko-


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