Heimatbuch „Oberkochen - Geschichte, Landschaft, Alltag“ Seite 472 / 494

 

Mit den im September errichteten Schulräumen im Bergheim wurde der Schulraumnot so weit als möglich begegnet.
Ebenfalls im September wurde die Starkstromleitung zum Volkmarsberg fertiggestellt.
Am 24. September wurden die drei neuen Glocken der St. Peter- und Pauls-Kirche geweiht. Die vierte Glocke erhielt ihre Weihe am 5. November.

1950
Am 1. April hatte die Gemeinde 3 455 Einwohner.
Zur Verschönerung des Ortsbildes wurden im Frühjahr entlang der Aalener und Heidenheimer Straße sowie vor der Dreißentalschule zahlreiche Lindenbäume gepflanzt.
An der neu erstellten Kapelle im »Weingarten« konnte am 17. Mai Richtfest gefeiert werden.
Apotheker Ulrich Irion eröffnete im August die 1. Apotheke in Oberkochen.
Canisius Uhl, der am 3. September sein erstes heiliges Meßopfer feierte, war seit der Jahrhundertwende der siebte Primiziant der Pfarrgemeinde.
Ende Oktober stimmte der Gemeinderat dem Kauf von 2,25 ha Grundstücksfläche zwischen Sonnenbergstraße und der Kapelle für den Bau von rund 80 Siedlungshäusern zu.

1951
An allen Ecken und Enden wird in Oberkochen gebaut.
Einen umfassenden Rechenschaftsbericht gab Bürgermeister Bosch bei der Bürgerversammlung am 7. Januar in der Bahnhofsrestauration. 80% betrug die Wahlbeteiligung bei der Gemeinderatswahl am 19. Januar bei der sechs Gemeinderäte zu wählen waren.
Bei sechs Wohnblocks mit 48 Wohnungen in der »Brunnenhalde« konnte am 6. April Richtfest gefeiert werden. Ein weiterer Schritt in Richtung zur Verringerung der Wohnungsnot.
20. September: In feierlicher Form wurden der Mittelbau der Dreißentalschule und die dortige Turnhalle in Anwesenheit von Innenminister Ulrich ihrer Bestimmung übergeben.
Die neue Orgel in der katholischen Pfarrkirche, als modernste Orgel in Nordwürttemberg vorgestellt, wurde am 25. November eingeweiht. Nach über viereinhalbmonatiger Bauzeit konnte am 13. Dezember das »Filmtheater Oberkochen« in der Dreißentalstraße eröffnet werden.

1952
Die bisherige Spar- und Darlehenskasse wurde durch Beschluß der außerordentlichen Generalversammlung am 27. Januar in »Genossenschaftsbank Oberkochen« umbenannt.
Ein alter Brauch starb in diesem Frühjahr aus. Das »Amt« des »Hoch-


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