Heimatbuch „Oberkochen - Geschichte, Landschaft, Alltag“ Seite 469 / 494

 

Menschenschädeln aufgedeckt, von denen einige noch sehr gut erhalten waren.

1900:
Die evangelische Kirche wird außen völlig renoviert.

1900:
Bau eines neuen katholischen Schulhauses (»Fuchsbau«) in der heutigen Dreißentalstraße.

1903:
Gründung der Firma Wannenwetsch.

1904:
Das Haus an der Schlackenwäsche wird abgebrochen.

1905: (Febr.):
Einem großen Brand beim späteren »Gubi« fallen mehrere Häuser zum Opfer.

1906:
Johannes Elmer beginnt mit der Stromproduktion am Kocher.

1911:
»Ein Sturm reißt den Holzturm auf dem Volkmarsberg aus dem Gefüge und legt ihn nieder« (A. Mager).

1914/18:
Erster Weltkrieg; die beiden Kirchengemeinden müssen einige ihrer Kirchenglocken abgeben.

1916:
Oberkochen wird an die Landeswasserversorgung angeschlossen.

1922:
Zur Ehre der 55 Oberkochener Gefallenen des Ersten Weltkrieges wird der Lindenbrunnen in seiner heutigen Form errichtet.

1924:
Der Albverein errichtet auf dem Volkmarsberg eine Hütte, nachdem die alte dort stehende Schenke 1921 abgebrochen worden war.

1925
Oberkochen zählt 1524 Einwohner.

1927 (16.1.):
Oberkochen erhält ein neues Wappen, das bis zur Stadterhebung Gültigkeit behält.

1928
Das Kaltwalzwerk entsteht aus der 1906/07 in Oberkochen gegründeten Aalener Firma Walter.

1928
Das Volkmarsberggebiet wird unter Naturschutz gestellt.

1929/30
Auf dem Volkmarsberg wird der heutige Turm erbaut. Die Einweihung findet am 30.5.1930 statt.

1930
Die Firma Günther und Schramm entsteht.

1933
Gründung des evangelischen Kirchenchors.

1933
Oberkochen hat 1704 Einwohner.

1934
Ein zweiter Strang der Landeswasserversorgung wird durch die Oberkochener Gemarkung gelegt.

1934
Die Oberkochener Hafnerlehrlinge besuchen die Gewerbeschule in Aalen.

1935/36
Die »Deutsche Volksschule« ersetzt die Bekenntnisschulen.

1936
Das (alte) Rathaus wird verschönert, der Ortskern erweitert.

1937
Bei Eisenerzbohrungen beim Langertbrunnen ergibt sich in 140 Metern Tiefe eine schwache Erzschicht von 0,30 Metern und in 151 Metern Tiefe eine Eisenerzader mit 2,05 Metern Dicke.


zurück
 
Inhalts-
verzeichnis

weiter

[Home]