Heimatbuch „Oberkochen - Geschichte, Landschaft, Alltag“ Seite 466 / 494

 

1669 (26.3.):
Mit diesem Datum ist ein Ellwanger Zehntverzeichnis von Oberkochen versehen.

1676/77
Die evangelische Pfarrstelle kann wegen Armut der Kirchengemeinde nicht besetzt werden.

1678
Erster evangelischer Schulmeister im Ort.

1698
Eine Grenzbeschreibung von Oberkochen wird angefertigt.

1716 (16.3.):
Erste Erwähnung der Lammwirtschaft zu Oberkochen.

1725
Am Ölweiher wird eine Ölmühle errichtet.

1728 (26.4.):
Franz Ludwig, Administrator des Hochmeistertums, Bischof von Worms und Propst von Ellwangen, stellt Sebastian Gold aus Oberkochen einen Erbbrief über ein Haus und Stadel »aneinander bey den Linden« aus. Möglicherweise handelt es sich dabei um den späteren Gasthof »Ochsen«.

1745
Am Kocherursprung wird erneut eine Schlackenwäsche errichtet.

1749
Das sog. Aalener Protokoll regelt kirchliche und weltliche Angelegenheiten in Oberkochen.

1752 (19.4.)
Der Ochsenwirt Sebastian Gold verkauft ein Fischwasser, der »bronnenkiel« (Brunkel) genannt, an Franz Georg, Erzbischof von Trier, Erzkanzler, Kurfürst, Bischof von Worms, Propst und Herr zu Ellwangen.

1755
Die Wiesenkapelle wird errichtet. (1950 abgebrochen und durch die Kapelle im Weingarten ersetzt.)

1785 (29.10.):
Ellwangen erhält von Josef Maria Benedikt, Fürst zu Fürstenberg, in einem Vergleich in Donaueschingen ein Achtel des Oberkochener Flachszehnten. Propst von Ellwangen ist zu diesem Zeitpunkt Clemens Wenzel.

1790 (27/28.10.):
Der »Wiesenherrgott« in der Wiesenkapelle wird zerstört. Daraufhin kommt es zu schweren Ausschreitungen zwischen evangelischen und katholischen Bevölkerungsteilen im Ort.

1803
Infolge des Reichsdeputationshauptschlusses fällt der Besitz Ellwangens an das Herzogtum Württemberg. Ab diesem Zeitpunkt untersteht Oberkochen nur noch einer Herrschaft. Die Oberkochener Zollstation wird aufgehoben, und Maße und Gewichte im Ort werden vereinheitlicht.

1805
Bei einem Streit in Oberkochen gibt es blutige Köpfe. Da sich die streitenden Parteien nicht einigen können, müssen sie vor dem kurfürstlichen Gericht in Kirchheim u.T. erscheinen.

1806 (1.1.):
Württemberg wird zum Königreich erhoben.

1807
Die Klosterverwaltung Königsbronn wird aufgehoben.


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