Heimatbuch „Oberkochen - Geschichte, Landschaft, Alltag“ Seite 463 / 494

 

1434 (7.7.):
Das Reich zieht Königsbronn wieder an sich.

1436
Ulrich von Scharenstetten verkauft sein Besitztum in Oberkochen an Ellwangen und Leibeigene an Königsbronn.

1448
Der später evangelische Teil Oberkochens kommt mit Königsbronn kurzfristig an Württemberg.

1450-1504
Der später evangelische Teil Oberkochens ist mit der Herrschaft Heidenheim im Besitz der Herzöge von Bayern Landshut.

1460
Das Benediktinerkloster Ellwangen wird in ein weltliches Chorherrenstift umgewandelt.

1470
Der Bischof von Augsburg errichtet eine Kirche in Oberkochen.

1471
Das Kloster Königsbronn besitzt 27 Leibeigene in Oberkochen.

1486 (20.5.):
Veronika von Schechingen, die in erster Ehe mit Ulrich von Roden, in zweiter Ehe mit Phillip von Heuchlingen verheiratet war, belehnt Peter Hochmiller mit ihrer Gült zu Oberkochen, die zu ihrem Erbgut gehört.

1490 (16.10.):
Propst Albrecht zu Ellwangen ruft zu einem Allmosen für die »äußerst notleidende Pfarrkirche zu Oberkochen« auf.

1492
Die Witwe Dietmars von Roden verkauft für 650 Gulden alle ihre Oberkochener Güter samt Mühle und Fischwasser an Ellwangen.

1495 (21.7.):
Graf Eberhard (im Bart) von Württemberg wird in Worms zum Herzog erhoben.

1498
Am Ölweiher ist eine Schleifmühle genannt.

1501
Melchior von Horkheim verkauft sein Gut in Oberkochen.

1504 (Juli):
Mit der Herrschaft Heidenheim fällt das Kloster Königsbronn und damit auch ein Drittel Oberkochens an Württemberg (als Belohnung für die Teilnahme Herzog Ulrichs von Württemberg am bayerischen Erbfolgekrieg).

1518
Der württembergische Erbmarschall Konrad Thumb von Neuburg erwirbt von Herzog Ulrich von Württemberg sowie vom Propst von Ellwangen die Erlaubnis, in der Herrschaft Heidenheim sowie im Amt Kocherburg nach Erz zu graben und einen Schmelzofen zu bauen.

1519
Lienhard von Emershofen verkauft ein Haus in Oberkochen an Ellwangen.

1519
Der Königsbronner Teil Oberkochens kommt kurzzeitig unter österreichische Herrschaft und darauf an Ulm.

1519
Die Reichsstadt Aalen und Aalener Bürger besitzen Güter, die später an Ellwangen verkauft werden.


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