Heimatbuch „Oberkochen - Geschichte, Landschaft, Alltag“ Seite 461 / 494

 

1337
Ein Ellwanger Güterverzeichnis unterscheidet erstmals zwischen Ober- und Unterkochen.

1340 (21.4.):
Ritter Walter der Haugge verkauft an Abt Kuno von Ellwangen seinen Laienzehnten in Ober- und Unterkochen.

1341-1363
Das Kloster Königsbronn erwirbt seine Besitzungen in Oberkochen.

1341 (10.11.):
Ulrich von Reden (das Geschlecht heißt erst später »Roden«) und seine Frau Gertrud verkaufen Güter in Oberkochen für 14,5 Pfund Heller an das Kloster Königsbronn.

1343
In Oberkochen gibt es eine Pfarrei (Einrichtung einer Pfarrpfründe).

1351
Ulrich von Kochen

1353 (13.12.):
Kaiser Karl IV. verpfändet die Vogtei des Klosters Königsbronn um 600 Mark Silber an die Grafen von Helfenstein.

1356
Ulrich Vetzer schenkt Güter in Oberkochen an Königsbronn.

1356
Ab diesem Jahr gehört der Oberkochener Forst zu Heidenheim.

1358 (22.4.):
Graf Ulrich der Jüngere von Helfenstein und Abt Berthold von Königsbronn schließen einen Vergleich. Darin wird vereinbart, daß sich Ulrich in den an Königsbronn verkauften Gütern nur das Forstrecht vorbehält.

1358 (22.10):
Ritter Otte von Kaltenburg und seine Frau verkaufen mit Zustimmung der Helfensteiner ihre Güter nebst Rechten und Nutzungen zu Oberkochen um 1369 Pfund Heller an das Kloster Königsbronn. Dabei werden der spätere Gasthof Hirsch und die spätere Untere Mühle erstmals erwähnt.

1359
Konrad von Scharenstetten verkauft Güter zu Oberkochen an Königsbronn.

1361 (31.7.):
Kaiser Karl IV. bestätigt die Privilegien König Albrechts für das Kloster Königsbronn.

1361 (7.12.):
Kaiser Karl IV. widerruft die Verpfändung Königsbronns von 1353.

1362 (26.2.):
Das Kloster Ellwangen appelliert an die Mainzer Kurie gegen ein Urteil des Augsburger Gerichtes in einer Sache gegen Heinrich von (Ober-)Kochen über ein dem Ulrich von Kochen abgekauftes Lehen.

1363
Friedrich von Scharenstetten verkauft Güter in Oberkochen an das Kloster Königsbronn.

1365 (14.4.):
Kaiser Karl IV. verleiht dem Grafen Ulrich von Helfenstein das Recht, Eisenwerke mit Hämmern und Mühlen an Kocher und Brenz anzulegen.


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