Heimatbuch „Oberkochen - Geschichte, Landschaft, Alltag“ Seite 460 / 494

 

Christhard Schrenk

Zeittafel bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges

 

um 3000 v. Chr.:
Aus dieser Zeit stammen zwei in Oberkochen entdeckte Steinbeile.

1200-800 v. Chr.:
In diese Jahrhunderte sind zwei tönerne Feuerböcke und einige Scherbenreste zu datieren.

800-200 v. Chr.:
Aus dieser Zeit fanden sich Scherben am Schmiedefelsen.

um 200 n. Chr.:
Der 1971/72 ausgegrabene »Römerkeller« (»villa rustica«) im Weilfeld wird errichtet.

260 n. Chr.:
Die Alemannen überwinden auch in der Gegend des heutigen Oberkochens den Limes.

650/750 n. Chr.:
Aus dieser Zeit stammen zahlreiche Alemannenfunde.

764
Kloster Ellwangen gegründet.

9. bis 14. Jhr.
In diese Zeitspanne sind verschiedene Scherbenfunde zu datieren.

1136
Ein Ellwanger Güterverzeichnis berichtet über Ellwanger Besitz in Cochon. Dabei handelt es sich höchstwahrscheinich um das heutige Unterkochen, da im Zusammenhang mit Cochon von »St. Maria« gesprochen wird.

1147
Weitere urkundliche Erwähnung Kochens (Rudolf und Rode- ger von Kochen).

ab 1240
Teile Kochens kommen von den Grafen von Dillingen an Ellwangen.

um 1299
Auf der Kocherburg sitzen die Ahelfinger.

1299 (12.3.):
Abt Friedrich von Neresheim erwirbt tauschweise von Hermann, genannt Herr von Hahelfingen, dessen Güter in Kochen.

1303 (1.5.):
König Albrecht gründet durch eine Schenkungsurkunde das Kloster Königsbronn.

1317 (12.3.):
Cunrad von Ahelfingen tauscht mit dem Gotteshaus Ellwangen die Burg und den Berg zu Cocherburg und seine Besitzungen im Ort Cochen mit allem Zubehör gegen die Burg Ewach und das Gut zu Nellingen.

1331
Ritter Johann von Kochen.

1335 (17.1.):
Ulrich von Ahelfingen, genannt Ybach, und Fritz, der Sohn seines Bruders Conrad, verkaufen verschiedene Wälder und Felder zu Kocherburg an die Abtei Ellwangen


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