Heimatbuch „Oberkochen - Geschichte, Landschaft, Alltag“ Seite 437 / 494

 

Oppold als Sportplatz anzupachten. Nach dem Kriege stand die Platzfrage wiederum im Vordergrund, da der seitherige Sportplatz inzwischen zu Kleingärten umgewandelt wurde. Durch Vermittlung der Gemeindeverwaltung konnte in den Katzenbachwiesen ein geeignetes Grundstück als Sportplatz angepachtet werden. Anfang der Fünfziger Jahre wurden Überlegungen angestellt, eine großzügige Sportanlage bei der Kreuzmühle zu schaffen. Im Rahmen des ersten Bauabschnitts wurde ein Rasenplatz angelegt, der 1953 in Betrieb genommen wurde. Bei der ständig steigenden Zahl der spotttreibenden Personen reichte dieser Platz nicht aus. Schon im Gesamtausbauplan war auch ein Hartplatz vorgesehen. Er wurde gebaut und 1959 übergeben. Zwei Jahre später wurden in einem weiteren Bauabschnitt die Aschenbahn und die leichtathletischen Anlagen erstellt. Unbefriedigend waren die bestehenden Umkleideräume und die sanitären Einrichtungen im Untergeschoß des Clubhauses. Über den Bau eines neuen Umkleidehauses wurde lange diskutiert. Dabei war die Frage akut, ob damit gleichzeitig eine Tribüne erstellt werden sollte. Bei sehr hart geführten Debatten im Gemeinderat wurde schließlich 1972 mehrheitlich beschlossen, die Tribüne zu erstellen und darunter die Umkleide- und Sanitärräume unterzubringen. 1973 waren die Arbeiten abgeschlossen. Im Zuge dieser Maßnahme wurde gleichzeitig das Kleinspielfeld angelegt. Kritik gab es häufig deshalb, weil nur ein Rasenspielfeld im Blick auf die zahlreichen ballsporttreibenden Mannschaften zur Verfügung stand. Die


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