Heimatbuch „Oberkochen - Geschichte, Landschaft, Alltag“ Seite 431 / 494

 

Wannenbäder bereitzustellen. Im Laufe der Jahre wurde der Wunsch der Bevölkerung nach einem Schwimmbad immer stärker. Schon 1953 wurde über den Bau eines Hallenbades diskutiert. Auch an ein Freibad war gedacht, und zwar im Gewand »Zollacker«. Die finanziellen Verhältnisse der Gemeinde erlaubten jedoch seinerzeit die Realisierung eines solchen Großvorhabens nicht. Im Zuge des Neubaues des Gymnasiums mit Turnhalle am Hölderlinweg wurde die Frage des Baues eines Schwimmbades erneut aufgeworfen. Die erste Planung sah lediglich ein Lehrschwimmbecken vor. In dramatischen Sitzungen wurde darüber gerungen, ob nicht doch eine Kleinschwimmhalle mit einer Beckengröße von 8 x 20 m die bessere Lösung wäre. Ein sportgerechtes Becken sei wegen des einmaligen hohen Bauaufwandes und der laufenden Betriebskosten nicht zu finanzieren. Die schließlich von Architekt Irion aus Stuttgart geplante und erbaute Kleinschwimmhalle wurde im Dezember 1962 als erstes Hallenbad im seinerzeitigen Kreis Aalen zur Benützung freigegeben.

Natürlich wurde immer wieder der Wunsch geäußert, besonders an heißen Sommertagen, ein Freibad zu errichten. Schon 1963 beauftragte der Gemeinderat einen Architekten, einen Vorentwurf für ein Freibad im Gewand »Zollacker« zu fertigen. Bei näheren Untersuchungen zeigte sich allerdings, daß dort wegen der nahegelegenen Bundesstraße 19 mit erheblichen Nachteilen zu rechnen wäre. In den folgenden Jahren kamen dringendere Vorhaben auf die Stadt zu wie Rathausneubau usw. Erst 1970 waren dann wiederum drei Stand-


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