Heimatbuch „Oberkochen - Geschichte, Landschaft, Alltag“ Seite 428 / 494

 

Kindergartenwesen:

Bereits im Jahre 1910 wurde, der Gründung der katholischen Schwesternstation folgend, der erste Kindergarten eingerichtet. Er war zunächst in einem Raum im alten Schwesternhaus, Gebäude Aalener Str. 6, neben der katholischen Kirche, untergebracht. Wegen der stark angewachsenen Kinderzahl war eine Aufteilung auf zwei Räume im Jahre 1934 notwendig. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden auch diese Räume durch das schnelle Anwachsen der Bevölkerungszahl zu klein. Die Gemeindeverwaltung sah sich veranlaßt, als weiteren Raum den Saal des heutigen Jugendhauses, Gebäude Aalener Str. 19, zur Verfügung zu stellen. Ein Spielplatz war im alten Forstamtsgarten eingerichtet. Diese räumliche Trennung des Kindergartens und des Spielplatzes konnte nur eine Notlösung darstellen. Der Gemeinderat beschloß schließlich, am Wiesenweg einen Kindergarten zu bauen, wo die Gemeinde bereits ein Grundstück erworben hatte. Der Neubau mit drei Gruppenräumen wurde 1952 in Betrieb genommen. 1973 wurden neue behördliche Richtlinien über die räumliche Ausstattung und den Betrieb von Kindergärten erlassen, besonders im Blick auf die auszubauende Vorschulerziehung. Nach diesen Richtlinien sollten sogenannte Gruppenbereiche geschaffen werden. Durch einen Erweiterungsbau wurde diesen behördlichen Forderungen entsprochen. Er wurde 1975 in Betrieb genommen.


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