Heimatbuch „Oberkochen - Geschichte, Landschaft, Alltag“ Seite 423 / 494

 

Anbau für die Pächterwohnung und weitere 5 Zimmer erstellt. Dann schließlich 1988 die Vervollständigung der ursprünglichen Planung mit einer Aufstockung. Dadurch konnten weitere 11 Zimmer gewonnen werden, so daß das allseits beliebte Haus über 43 Zimmer mit 55 Betten verfügt. Das Restaurant mit Frühstückszimmer und 2 Nebenzimmern sowie einer Hotelbar vervollständigen das Angebot. Das Haus ist hervorragend geführt und ist ein echtes »Aushängeschild« der Stadt Oberkochen. Mit dem Rathauskomplex ist eine glückliche Kombination als wichtiges Angebot für den Dienstleistungsbereich unserer Stadt entstanden.

 

Städtische Einrichtungen

Jede Gemeinde verfügt über eine gewisse Anzahl öffentlicher Einrichtungen. Sie sind um so zahlreicher, je größer die Gemeinde ist. Manche Einrichtungen zählen zu den Pflichtaufgaben jeder Kommune. Je nach wirtschaftlichen Verhältnissen und der Aufgeschlossenheit des Gemeinderats werden auch Einrichtungen auf freiwilliger Basis geschaffen. Die wichtigsten städtischen Einrichtungen von Oberkochen werden nachstehend in kurzen Zügen vorgestellt.

 

Schulwesen:

Das Schulwesen ist in diesem Heimatbuch in Abschnitt I Ziff. 8 ausführlich behandelt. Es erübrigt sich, auf die Schulen als städtische Einrichtungen hier nocheinmal einzugehen.

 

Feuerlöschwesen:

Örtliche Löschmannschaften gab es bereits im Mittelalter, die von den Gemeindebehörden aufgestellt wurden. Erst 1885 verpflichtete die Württ. Landesfeuerlöschordnung die Gemeinden, für die Organisation einer ausgerüsteten und eingeübten Lösch- und Rettungsmannschaft zu sorgen. Die meisten Kommunen verfügen heute über eine Freiwillige Feuerwehr, so auch Oberkochen. Sie wurde im Jahre 1929 gegründet. Vorher bestand auch hier eine Pflichtfeuerwehr. Im früheren alten Rathaus, Gebäude Heidenheimer Str. 10, wurden der Feuerwehr Räume zur Unterbringung der Geräte zur Verfügung gestellt. Angesichts der ständigen Vergrößerung der Gemeinde reichten auch diese Räume auf lange Sicht nicht aus. Der Neubau eines Feuerwehrgerätehauses war lange im Gespräch. Nach dem Verkauf des alten Rathauses an die Oberkochener Bank wurden die ersten Überlegungen für den Platz des neuen Gerätehauses angestellt. Die Mehrheit des Feuerwehrausschusses sprach sich für einen Neubau im ehemaligen Forstamtsgarten an der Dreißen-


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