Heimatbuch „Oberkochen - Geschichte, Landschaft, Alltag“ Seite 405 / 494

 

1972
Errichtung des Erweiterungsbaus, bestehend aus dem Einbau einer Postfachanlage im Altbau, Packerei, Raum für Briefeingang und Verladerampe

21.5.1974
Inbetriebnahme der Ortsvermittlung

3.3.1975
Der Neubau des Postamts Oberkochen wird in Betrieb genommen.

17.7.1979
Erweiterung (bereits 1974 geplant) der Ortsvermittlung

Abschrift!

Verhandelt, den 25. Oktober 1929
zu Oberkochen

Anwesend: Postrat Dr. Reichert,
von der Oberpostdirektion
Postbaurat Oßwald, Vorstand des
Postbauamts Stuttgart,

Architekt Henes in Aalen,
als örtlicher Bauleiter

Postamtmann Schmidt,
Vorstand des Postamts Aalen.

Die oben bezeichneten Vertreter der Oberpostdirektion haben heute das neuerstellte Postgebäude in Oberkochen dem bauleitenden Architekten abgenommen.

Das Gebäude, das unter I Nr. 34 im Grundbesitzverzeichnis der Deutschen Reichspost eingetragen ist, wird an den Vorstand des Postamts Aalen übergeben.

Dabei wurde folgendes festgestellt:

  1. Die im Schaltertisch eingebaute Wertkassette ist festzuschrauben.
     
  2. Am Stempeltisch ist das Stempelkissen besser zu unterlegen.
     
  3. An der Aborttüre im Erdgeschoß ist zur Vermeidung des Anstoßens an den Minimaxapparat ein Gummipuffer anzubringen.
     
  4. Der künftige SA-Raum ist sowohl an der Decke als auch an den Wänden mit Ölfarbe gestrichen, während ein solcher Anstrich auf 2 m Höhe an den Wänden genügt hätte.
     
  5. Im Massenschalter ist die Holzbrüstung durch eine Winkelschiene gegen Anstoßen zu schützen.
     
  6. Die Beleuchtungskörper für die Allgemeinbeleuchtung in der Schalterhalle und im Betriebsraum sind zu groß, auch hätte eine geringere Anzahl von Brennstellen genügt; der Zustand kann jedoch belassen werden.
     
  7. Die Schlösser an den Türen im Untergeschoß sind vom Schlosser kostenlos in Ordnung zu bringen.


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