Heimatbuch „Oberkochen - Geschichte, Landschaft, Alltag“ Seite 403 / 494

 

Dietrich Bantel, Manfred Höflacher, PA Aalen, Kurt Seidel

Dienstleistungseinrichtungen

Dietrich Bantel

Postgeschichte Oberkochens

Vorgeschichte des Postwesens
bis 15. Jahrh.
Verschiedene Systeme von Botenwesen. Kein geordnetes Zusammenwirken. (Keine Privatpost im heute üblichen Sinn)

15. Jahrh.
Grafen von Württemberg verlangten Botenleistungen als Frondienste. Außerdem landesherrliche Botengänger, reitende Boten.

um 1600
Unter den Herzögen Ludwig und Friedrich I. bekam das landesherrliche Botenwesen postmäßigen Charakter. Von Stuttgart aus wurden fünf Botenkurse eingerichtet. Der Oberkochen am nächsten liegende ging durchs Remstal nach Ellwangen und Ansbach. Landkutschen für Personenbeförderung

1700-1806
Ausbreitung der Reichspost — Errichtung von Taxisschen Postkursen und Postämtern

1806-1819
Vorübergehende Verwaltung der Posten als Lehen (Postlehensvertrag)

1851-1920
Württ. Post- und Telegraphenwesen in Staatsverwaltung. (Einbeziehung der Einrichtungen von Thurn und Taxis in die Verwaltung des württ. Staates 1.7.1851).

1855
Beginn einer selbständigen Postgeschichte in Oberkochen

 

Postgeschichte Oberkochens ab 1855

1855
Amtsblatt der K.-Württ. Verkehrsanstalten Nr. 8/1855 (15.2.1855):

Vom 1.3.1855 an wird die Gemeinde Oberkochen, Oberamt Aalen, mit Kreuzmühle, Schlackenwäsch, Öl-und Schleifmühle sowie Ziegelhütte dem Zustellbezirk der Postexpedition Königsbronn zugeteilt.


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