Heimatbuch „Oberkochen - Geschichte, Landschaft, Alltag“ Seite 393 / 494

 

und Zimmerplatz lagen zu dieser Zeit im Bereich der Gemeindewaage. Erst der Verkauf eines Pferdes, das Brunnhuber 1910 auf dem Kalten Markt in Ellwangen gewonnen hatte, versetzte ihn in die Lage, 1911 das Grundstück zu erwerben, auf dem der Betrieb heute noch steht. Nach manchen, vor allem kriegsbedingten Krisenjahren ist die Firma Bernhard Brunnhuber heute ein modernes Holzbauunternehmen, das von Franz Brunnhuber umsichtig geleitet wird. Eine angegliederte Schreinerei, Kohlen- und Heizölhandlung sorgen für die nötige Krisensicherheit. Erst 1984 konnte auf ehemaligem Wigo-Gelände ein weiteres Geschäftsgebäude mit Lagerhalle in Betrieb genommen werden.

Für seine qualitativ hochwertigen und ästhetisch überzeugenden Treppen weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt ist ein weiteres traditionsreiches Holzbauunternehmen, das seit 1921 besteht. Kurz nach dem ersten Weltkrieg trat ein aus Rammingen bei Ulm stammender junger Zimmergeselle namens Willibald Mannes in die Dienste der Firma Brunnhuber ein. Schon wenige


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