Heimatbuch „Oberkochen - Geschichte, Landschaft, Alltag“ Seite 387 / 494

 

nicht nur die Einheimischen zum Kauf am Ort animieren und somit den Kaufkraftabfluß begrenzen, sondern möglicherweise sogar zu einer Steigerung des Zuflusses aus den Nachbargemeinden Königsbronn und Unterkochen führen, wo der Einzelhandel sehr viel schwächer ausgebildet ist.

Wichtig dafür ist neben anderen Maßnahmen eine fußgängerfreundliche Innenstadt.

Die verkehrstechnischen Planungen, wie ein zweiter Verkehrsring in welcher Form auch immer, genügend günstige Parkmöglichkeiten u.a., liegen in den Schubladen auf dem Rathaus und warten auf ihre Verwirklichung, bevor der Zug für Oberkochen tatsächlich abgefahren ist.

Indessen ist man aber auch jetzt schon in Handel und Handwerk nicht untätig, wie zahlreiche Aktivitäten zeigen. Die Installierung einer Weihnachtsbeleuchtung sollte ein erster kleiner Schritt in die Richtung einer Attraktivitätssteigerung sein. Über Form und Ausführung dachte man sich beim Gewerbe- und Handelsverein die Köpfe heiß. Erste Reaktion in der Öffentlichkeit: »Was send denn des für Narrakappa, dia ka ma glei bis zom Fasnachtsomzug hangalassa.« Inzwischen hat man sich allseits daran gewöhnt, die Weihnachtsbeleuchtung ist zweifellos zu einer Bereicherung für das weihnachtliche Stadtbild geworden. Für frischen Wind sorgt seit 1980 zudem der Zusammenschluß von Geschäftsleuten zum »Leistungsverbund Oberkochener Fachgeschäfte«, dem heute 24 Geschäfte angehören. Klaus Weissenberg (früher Rosi Moden), Emil Vollmer und Dieter Sachse hatten diese Idee zum Zwecke gemeinsamen


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