Heimatbuch „Oberkochen - Geschichte, Landschaft, Alltag“ Seite 383 / 494

 

len das Fest im Kreise ihrer Angehörigen, ohne völlig erschöpft zu sein, mit der inneren Bereitschaft feiern können.«

Die Ausstellungen in der »Schell« waren die Sensation. Gewerbe- und Handelsvereine aus der Umgebung erkundigten sich danach, wie ein solcher Erfolg zustande kommen konnte und übernahmen die Idee.

Künftig wurden die Ausstellungen wegen der besseren Platzverhältnisse in die Dreißentalhalle verlegt, wo sie bis zum Ende der 50er Jahre durchgeführt wurden.

In diesen Jahren des Aufschwungs tätigten viele Geschäftsinhaber erhebliche Investitionen. Werkstätten und Verkaufsräume wurden vergrößert und modernisiert, Schaufensteranlagen erweitert und auch sonst ein Vergleich mit mittleren und größeren Städten keineswegs gescheut. Man wurde nicht müde, auf die Vorteile des Kaufes »am Platze« hinzuweisen, die sich vom problemlosen Umtausch ohne lange Anfahrt bis zur Steigerung des heimischen Gewerbesteueraufkommens erstreckten.

 

Die goldenen 60er und 70er Jahre

Eine bis Ende der 60er Jahre rasch ansteigende Einwohnerzahl (Oberkochen war in diesen Jahren die am schnellsten wachsende Gemeinde Baden-Württembergs) bot nun einer immer größeren Anzahl von Geschäften eine gute


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