Heimatbuch „Oberkochen - Geschichte, Landschaft, Alltag“ Seite 367 / 494

 

Schmid (Hausname Kölle), Wohnort wird Oberkochen. Die Nachfahren sind die Maier, Kirchenschmied und Rössleswirt.

1841
Die Maria Anna Fritz brachte eine weitere Sippe Schmid nach Oberkochen. Sie konnte ihn, den Franz Xaver Schmid nach der Eheschließung im Jahre 1841 bewegen, am oberen Kocher zu verbleiben. Franz Xaver ist 1814 in Donzdorf geboren als Sohn des dortigen Ochsenwirts Mathias Schmid. Drei Generationen der »Bachbecka-Schmid« verblieben am Kocher. Der Letzte war der Juhans.

1843
Leonhard Gutknecht, 1816 in Zang geboren, ist der Sohn des Feldhirten Matthäus Gutknecht von Zöschingen. Er heiratet 1843 eine Magdalena Deininger von Oberkochen und wie so oft konnte sie ihn bewegen in ihrem Heimatort zu verbleiben.

1844
Nach der Hochzeit mit Elisabeth Bezler von Oberkochen zieht der Huf- und Wagenschmied Xaver Oppold, 1817 als Sohn des Xaver Oppold in Röhlingen geboren, nach Oberkochen. Er ist der Großvater des Karl August Oppold, der 1896 in der Hufschmiede seines Vaters mit der Fertigung von Holzbohrern begann und der Gründer der Werkzeugfabrik A. Oppold, Oberkochen, ist.

1845
Franz Friedrich Leitz, 1821 in Esslingen als Sohn des Friedrich Matth. Leitz und der Maria Dorothea Stahl geboren, kommt während seiner Wanderjahre 1845 nach Oberkochen. Er heiratet daselbst im Jahre 1850 die Barbara Kopp. Der Sohn Albert Leitz gründet 1876 die Württembergische Bohrerfabrik A. Leitz, Oberkochen — das heutige Unternehmen Gebr. Leitz, Oberkochen.

1846
Der Vorfahre der heute noch ansässigen Holz, evangelischer Religion, kommt ebenfalls vom Sixenhof. Es ist dies Balthas Holz, 1805 geboren, der im Jahre 1846 die Maria Magdalena Hecker zur Ehefrau macht. Er verbleibt in Oberkochen — Hasagäßle.

1849
Die vierte Sippe Schmid kam Mitte vorigen Jahrhunderts nach Oberkochen. Joseph Schmid, Bauer von Michelfeld hei Bopfingen, tritt 1849 in den Stand der Ehe mit der Kreszentia Balle und verbleibt dort, wo die Hochzeit gefeiert wurde — in Oberkochen.

Sein Sohn Jakob — Sechters Jakob — betätigt sich als Bohrermacher. Er ist der Gründer der Werkzeugfabrik Jakob Schmid, Oberkochen. Michelfeld liegt unweit von Oberdorf am Ipf, wo die Sechta in die junge Eger fließt — und von dieser Sechta wurde der Hausname Secht(a)er abgeleitet.


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