Heimatbuch „Oberkochen - Geschichte, Landschaft, Alltag“ Seite 36 / 494

 

Leider gibt es für ein alamannisches (merowingisches) Oberkochen bis heute noch keine umfassende zielgerichtete Untersuchung, die sich tatsächlich auch äußerst schwierig gestalten würde. Da alamannische Friedhöfe und Siedlungen im allgemeinen in unmittelbarem Zusammenhang standen (nur Adelige ließen sich, wie oben beschrieben, gerne etwas abseits bestatten), ist zwar unschwer zu erraten, daß ein beachtliches alamannisches Oberkochen, dessen Name nicht bekannt ist, bestanden hat. Dies jedoch aufgrund von Befunden nachzuweisen, ist nur durch systematische Ausgrabungen möglich, — und solche sind in dem erforderlichen Ausmaß in einem weitgehend überbauten Gebiet unmöglich. Die einzige Spur eines alamannischen Holzbauwerks wurde 1980 gefunden, konnte jedoch, da bei Eintreffen der Archäologen bereits teilweise zerstört, nicht näher bestimmt werden. Es bleiben weiterhin mögliche Zufallsfunde und der Friedhof.


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