Heimatbuch „Oberkochen - Geschichte, Landschaft, Alltag“ Seite 354 / 494

 

war Proviantbäcker zu Karlsburg und ist 1656 unverheiratet gestorben. Jacob Gold war Schuhmacher in Klausenburg und starb 1661 und hinterließ vier arme Kinder.

1640
Der Erste der Sippe Eisele ist 1640 geboren. Er hatte drei Frauen und neunzehn Kinder. Seine männlichen Nachfahren waren Erzknappen. Das berufliche Leben und die familiären Verbindungen gingen zwischen Oberkochen und Königsbronn hin und her. Mit dem Tode des Georg Adam, im Jahre 1830, ist der Name Eisele ausgestorben.
1478 Klaus Eiselen tauscht Güter mit Kaspar Henlin.
1556 Stoffel Eysele hat ein württembergisches Lehensgut.

1641
Johann Melchior Blümle, der Vater der papistischen Linie ist 1641 geboren. Das Geburtsjahr des Ersten der lutheranischen Linie ist 1647. Es gab also schon in der Zeit, als man zu schreiben begann, zwei Linien Blümle, die noch 120 Jahre im Dorf Oberkochen verblieben. Der letzte war Martin, der 1769 dreißigjährig verstarb.
1478 Eberhard Leichenpach verkauft Güter an einen Bluömlein.

1657
Georgius ist der Erste der Ahnenreihe Trittler. Er ist der Vater des 1657 geborenen Hannß Drittler. Zur damaligen Zeit wurde dieser Familienname noch mit »D« geschrieben. Sicherlich hatte einer der Altvorderen nur den dritten Teil des »Zehnten« aufzubringen, also ein Drittel und so wurde er der Drittler. Im Sprachgebrauch gab es zwei Trittler-Linien, die schwarzen Trittler und die roten Trittler — erkennbar an der Haarfarbe. Max Anton Trittler, 1879 geboren, war als Freiwilliger in dem kaiserlichen Aufgebot, das 1900 mit dem Dampfer »Hannover« nach China anreiste zur Niederwerfung des Boxeraufstandes. Nach seiner Rückkehr war er der China-Max. Seine Nachfahren werden heute noch mit China angesprochen.
1614 ... Ellwängischer Untertan und Paurs zu Osterbuchs Wolf Drittler, Ross-Caspar genannt — bestraft.
1615 sind Melchior Drittler und Sabine Merzin geschrieben.
1625 Der Paur zu Osterbuch Wolf Drittler hat Oxen im Hau aufm Langhart hirten lassen — gestraft.

1662
Der Familienname Fritz war bereits vor dem 30jährigen Krieg im Kochertal seßhaft. Christoph Fritz, 1662 geboren, ist der erste Geschriebene der Ahnenreihe, die heute noch in Oberkochen ansässig ist. Eine zweite Linie Fritz kam in der zweiten Hälfte des vorigen Jahrhunderts von Unterkochen nach Oberkochen. Es bestanden immer schon verwandtschaftliche Beziehungen der Fritz zwischen den beiden Dörfern am Kocher.


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