Heimatbuch „Oberkochen - Geschichte, Landschaft, Alltag“ Seite 352 / 494

 

1591 Matheis Speth zu einem Richter angenommen.
1612 Jerg Speth zu Oberkochen hat am Johannistag zu Weihnachten Hanns Miller einen Königsbronnschen Pauren ein Rindt gemezget, deswegen er bestraft.

1612
Georg Veil, 1612 geboren, wurde 80 Jahre alt. Er starb 1692 als der Stammvater eines breiten Geschlechtes im Dorf Oberkochen. Neun Generationen dieses Namens verbrachten in lückenloser Folge ihr Leben im oberen Kochertal. Wohl eine erhebliche Anzahl der alten Geschlechter findet in der Ahnenreihe einen weiblichen Vorfahren mit dem Namen Veil. Doch dieser Familienname ist von Oberkochen abgewandert nach Ellwangen, Hüttlingen nach Augsburg und in die Schweiz.
1605 Melchior Feihl, Wirt zu Oberkochen bestraft, weil sein Sohn Hannß ein falschen Wein von Marbach gebracht.

1613
Sebastian Schaup, der Erste der verfolgbaren Ahnenreihe dieses Namens ist 1613 geboren. Er entstammt einem Geschlecht, das bereits vor dem 30jährigen Krieg der Tätigkeit des Getreidemahlens zugetan war.

Johannes Franz Schaupp wurde 1845 in Rottenburg zum Priester geweiht. Ein halbes Jahrhundert war er Pfarrer (Dekan) in Wäschenbeuren. Auch im Gemeindegeschehen war er eine Persönlichkeit.

Die Sippe Schaupp könnte heute in Oberkochen erheblich breiter sein, wenn nicht im Jahre 1883 drei Brüder, Franz, Anton und Aloys nach Amerika ausgewandert wären. Ihnen folgte noch ein Vetter Karl Schaupp. Bekannte Namen waren Schauppa-Häfner und der Stoihans.
1582 Joseph Schaup zahlt ewig unablässig Hellerzins am Sankt Gallustag für seine Mühle. Das war die Untere Mühle, zu jener Zeit ein Erblehen.
1612 Hanns Schaup von Oberkochen hat den Schultheißen von Unterkochen zuschlagen wollen — deswegen er bestraft.
1617 Sebastian Schaup, Müller zu Oberkochen, verkauft sein ingehabt Fahlmihl seinem Sohn, Wilhelm Schaup.
1640 Sebastian Schaup (Baschte), Obermüller zu Oberkochen kauft Obere Mühle (ellw.)....hinter dem Stadel von Hannssen Drittler.

1615
Den Namen Kopp gab es bereits zur Zeit als man die Kirchenbücher zu schreiben begann in zwei Linien — eine lutheranische und eine papistische. Etwa 1615 ist Georg Kopp geboren — er ist der Stammvater der evangelischen Linie, dessen Nachfahren heute noch in Oberkochen ansässig sind. In Springen, dem heutigen Königsbronn, und in Zang war die Sippe Kopp ebenfalls sehr breit und bedeutend. Ab 1650 waren die Springener Kopp über 100 Jahre auf dem Seegartenhof ansässig.


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