Heimatbuch „Oberkochen - Geschichte, Landschaft, Alltag“ Seite 330 / 494

 

des Unholzes und Freistellen der schönsten Buchen, Fichten und der jungen Wacholder fachgerecht und kostengünstig durchgeführt werden. Der staatliche Naturschutz schoß beträchtliche Summen bei, die im wesentlichen für den Einsatz der Waldarbeiter verwendet wurden.

So erhielt der »Berg« wieder ein neues Gesicht. — Eine Mischung aus Parkwald und Wacholderheide die sich von Jahr zu Jahr schöner entwickelt, umgibt heute die Kuppe des Berges auf ca. der Hälfte der Fläche des Naturschutzgebietes.

Gleichzeitig entstand ein lebhafter Wanderbetrieb zum Volkmarsberg, sicher angelockt durch das neue Landschaftsbild, ebenso aber durch die Gastlichkeit in der Schutzhütte des Albvereins und den herrlichen Ausblick vom Turm. Einen großen Schrecken erlebte ganz Oberkochen und der Albverein, als am 9. Februar 1974 die eben frisch renovierte Hütte ein Opfer der Flammen wurde, ausgelöst durch den elektrischen Strom. In bewunderswerter Zusam-


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