Heimatbuch „Oberkochen - Geschichte, Landschaft, Alltag“ Seite 328 / 494

 

Der Rundblick von der geräumigen Aussichtsplattform des neuen Turmes ist weitumfassend und überwältigend. Er reicht im Norden von Burgberg bei Crailsheim bis zur Zugspitze und zum Sänits im Süden. Im Nordwesten gleitet der Blick ins liebliche Weiland mit seinen reichen Fluren, friedlichen Dörfern und Höfen. Hinter ihm steigt die Hohenstädter Ebene mit Kirche und Schloß Hohenstadt auf, weiter westlich erblickt man die Frickenhofer Höhe mit dem Hagberg bei Gschwend, sowie den Welzheimer und Murrhardter Wald. Genau westlich erhebt sich gigantisch die Felsenwand des Rosensteins und Dorf Lauterburg mit den herrlichen Aalbuchwäldern. Im Norden schimmert weiß der Schönenberg mit seiner Wallfahrtskirche und Schloß Ellwangen hervor; im Vordergrund die Ortschaft Neuler mit ihren vielen Weilern und Einzelhöfen, dahinter der Hohenberg und der Burgberg. Nordöstlich erscheinen Kapfenburg und Flexener, der Wellerstein nebst den glänzenden Kalkfelsen des Hesselbergs im Fränkischen Jura. Im Osten schweift das Auge über das Härtsfeld mit den vorliegenden, von Weilern unterbrochenen Waldungen, über Elchingen und Ohmenheim. Wie eine Riesenburg leuchtet daneben der massige Klosterbau von Neresheim. Auch der letzte Berg der Schwäbischen Alb, der kahlhäuptige Ipf, liegt im Blickfeld. Aus den Wäldern im Süden lugen Zang, Gnannenweiler und von der Heidenheimer Alb die hochgelegenen Dörfer Dettingen, Gerstetten, Kipfendorf und Hausen im Lontal sowie Albeck auf der Ulmer Alb hervor. In der Nähe fügen sich der Stürzelhof, der Zahnberg und der Wollenberg in die Waldlandschaft ein. Südöstlich tauchen der Wahlberg bei Nattheim und Oggenhausen auf. Bei klarem Wetter sind im


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