Heimatbuch „Oberkochen - Geschichte, Landschaft, Alltag“ Seite 317 / 494

 

serschutzgebiete zugunsten der Wasserfassungen der Stadt Aalen, der Stadt Oberkochen und der Landeswasserversorgung nicht vergessen werden. Ca. 80 % der freien Oberkochener Gemarkung unterliegen heute Beschränkungen zugunsten des Wasser- und Naturschutzes.

Industrie und Siedlungen bilden zusammen mit den umgebenden grünen Fluren und den die Berge überziehenden Buchenwäldern einen harmonischen Dreiklang. Die Welt der Oberkochener ist in dieser Beziehung noch fast in Ordnung, wenngleich die seit einigen Jahren ins Bewußtsein der Allgemeinheit getretenen Umweltschäden durch Luftschadstoffe auch in Oberkochens Wäldern — in hohen Lagen, an den Westseiten, bei alten Baumbeständen sowohl bei Fichte als auch bei Buche nicht mehr zu übersehen sind.

Quellenangaben

  1. Oberamtsbeschreibung von 1854
  2. Statistiken des Landwirtschaftsamtes Aalen
  3. Statistiken des Forstamtes Oberkochen
  4. Schurr, K., Waldlandschaft — Menschenlandschaft, Merian 24/3, S. 59

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