Heimatbuch „Oberkochen - Geschichte, Landschaft, Alltag“ Seite 313 / 494

 

Die in der engen Ortslage verbliebenen Betriebe sind mit zusätzlichen Schwierigkeiten infolge der Zunahme des Verkehrs und der Entwicklung städtischer Lebensformen belastet. Zu- und Abfahrten, Bauvorhaben, Maschinenbeschaffungen, die Viehhaltung und vieles andere ist sehr erschwert.

Bemerkenswert ist das lange Zeit vorhandene Engagement der Industrie in der Landwirtschaft. Die Unternehmerfamilie Leitz treibt noch heute einen beachtlichen Bauernhof um, der wegen seines hohen Milchleistungsstands zu den führenden Betrieben weit und breit gehört. Der durch umfangreiche Zukäufe seit den 30er Jahren stark gewachsene Bauernhof der Familie Bäuerle ging 1975 in den Besitz der Stadt über. Diese löste den Betrieb nach wenigen Jahren der Regiewirtschaft auf und verpachtete die Flächen an ortsansässige und auswärtige Bauern.

Der rasche und noch immer anhaltende Strukturwandel in der Landwirtschaft seit der Nachkriegszeit mag durch folgende Zahlen belegt werden:


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