Heimatbuch „Oberkochen - Geschichte, Landschaft, Alltag“ Seite 303 / 494

 

Fremdlinge in der heimischen Flora

1. Die Morgenländische Zackenschote
Dieses Ackerunkraut wurde vor etwa vier Jahrzehnten mit landwirtschaftlichen Produkten aus dem Orient nach Europa eingeschleppt. In jedem Frühsommer fallen uns die meterhohen, krautigen Büsche, besetzt mit kleinen gelben Kreuzblütchen, auf, die sich von Jahr zu Jahr immer mehr ausbreiten an Feld- und Wiesenrainen, an Straßen- und Bahndämmen, auf Ödplätzen und Baustellen; da und dort stehen sie schon mitten in der Wiese. Die Morgenländische Zackenschote hat eine kräftige, meterlange Pfahlwurzel und kann deshalb schwer ausgerottet werden. Jedes Jahr erobert sie neue Standorte.

2. Die schöne Gauklerblume
Sie konnte bis vor wenigen Jahren am Gutenbächle bei der Nepomukbrücke bewundert werden. An den ästigen 30-40 cm hohen Stengeln mit glatten,


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