Heimatbuch „Oberkochen - Geschichte, Landschaft, Alltag“ Seite 271 / 494

 

40-50 cm, manchmal 80-90 cm stark, zum Oberen beta hin nehmen sie etwas ab und sind nur noch 20-35 cm »dick«. Die Mergelzwischenlagen können zwischen einem und 10 cm schwanken. Zu Brauneisen gewordene ehem. Pyritkonkretionen sind auch hier nicht unselten. Die Gesamtmächtigkeit dieser auch sehr höhlenreichen Gesteinsserie liegt bei 22 m, wobei etwa 5 m auf den dünnbankigen Ober-beta entfallen. Frühlingsenzian, wie z.B. am hinteren Schafhof im Wolfertstal, wächst bevorzugt auf Malm-beta. Namengebend für diese Schicht ist der Ammonit Idoceras planula (HEHL). Weiterhin können gefunden werden: Taramelliceras costatum, Perisphinctes tiziani und polygyratus sowie der Belemnit Hibolites hastatus. ox 2 ist wie auch ki 2 auf der Karte durch dunkle Tönung unterlegt.

ki 1 (Kimmeridgium 1 = Malm gamma = Mittlere Weißjuramergel = Aptychenmergel = Ataxioceraten-Schichten; auf der Karte mit dünnstrichiger Signatur)


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