Heimatbuch „Oberkochen - Geschichte, Landschaft, Alltag“ Seite 266 / 494

 

Die Erklärung liegt in einem um 1910 vorgenommenen großräumigen Besitztausch. Die staatl. Forstverwaltung gab ihren ehemals fürstpröbstlichen Besitz auf Unterkochener Gemarkung an die Stadt Aalen ab und erhielt dafür auf dem Härtsfeld umfangreichen städtischen Besitz.

Entlang der Unterkochener Gemarkungsgrenze über die Schlacht, die Heide und das Kleeb bis zum Stefansweiler grenzen dann wieder die beiden Waldgenossenschaften aneinander, d.h. die Grenzsteine tragen auf beiden Seiten die Pflugschar. Der Rundgang um die Oberkochener Gemarkung ist mühsam und lang. Der Freund geschichtlicher Zusammenhänge wird dafür reichlich belohnt, weil ihm die Grenzsteine als stumme Zeugen die Vergangenheit erschließen.


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