Heimatbuch „Oberkochen - Geschichte, Landschaft, Alltag“ Seite 262 / 494

 

Dies erklärt sich daher, daß der Wald auf Ebnater Markung bis 1806 der Stadt Nördlingen gehörte, ehe er durch Kauf württ. Staatswald wurde.

Streckenweise grenzte der Nördlinger Stadtwald auch an Neresheimer Klosterbesitz. Als dieser 1803 taxisch wurde, erhielten die Grenzsteine das F T. Der württ. Staat änderte die Steine nicht, als er 1806 den reichstädtischen Wald erwarb. 1963 kam durch einen Tausch auch der taxische Wald in den Besitz des Staates. (Abb. 6+7)

Entlang der südlichen Markungsgrenze von der Ebnater Steige über den Kahlenbühl bis zum Spitzig Fels tragen die Steine auf der Oberkochener Seite stets die Pflugschar (= Realgenossenschaftswald), auf der südlichen Königsbronner Seite wechseln sich württ. Wappen und der Abtstab des Klosters Königsbronn ab. K B ist immer wieder zu lesen. (Abb. 8 + 9 ) Hier ist der heutige


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