Heimatbuch „Oberkochen - Geschichte, Landschaft, Alltag“ Seite 154 / 494

 

Thüringen gehörende Jenoptik GmbH. Carl Zeiss Jena GmbH beschäftigt ca. 3000 Mitarbeiter in den traditionellen Geschäftsfeldern des Jenaer optischen Instrumentenbaues.

Da es nicht möglich ist, im Rahmen dieses Berichtes das gesamte Lieferprogramm an optischen, feinmechanischen und elektronischen Erzeugnissen aufzuführen, soll stellvertretend die Nennung der Geschäfts- und Produktbereiche einen Eindruck von der Programmvielfalt vermitteln:

Mikroskope, Elektronenoptische Geräte, Medizinisch-Optische Geräte, Vermessung, Industrielle Meßtechnik, Optische Prozeßtechnik, Optische und Elektronische Systemkomponenten, Augenoptik, Ferngläser, Sondertechnik, Astronomische Instrumente / Planetarien / Systeme und Komponenten. Mit diesen Produkten erzielt das Stiftungsunternehmen Carl Zeiss 1991/92 einen Umsatz von 1,4 Milliarden DM, der Exportanteil beträgt 50%.

Anhang:
Geschäftsleiter der Firma Carl Zeiss seit 1946:
Prof. Dr.-Ing. Dr.-Ing. E.h. Dr. rer.nat.h.c. Walther Bauersfeld 1946-1959
Dr. rer.pol.h.c. Paul Henrichs 1946-1959
Dr.-Ing. Dr.-Ing.E.h. Heinz Küppenbender
Ehrenbürger der Stadt Oberkochen 1946-1972
Prof. Dr.phil. Dr.rer.nat.h.c. Gerhard Hansen 1952-1965
Dr. rer.pol. Dr. rer.nat.h.c. Gerhard Kühn
Ehrenbürger der Stadt Oberkochen 1960-1973
Dr.-Ing. Dr.-Ing.E.h. Dr.-Ing.E.h. Kurt Räntsch 1965-1971
Dr.-Ing. Martin Ahrend 1969-1974
Dr.phil. Horst Skoludek 1971-1992
Dr.rer.pol. Hans Eberhard Scheffler 1973-1976
Dr.rer.nat. Gert Littmann 1974-1992
Prof. Dr.-Ing. Jobst Herrmann seit 1976
Wolfgang Adophs 1978-1988
Gustav Pieper 1984-1990
Dr. jur. Hans-Kurt Fugert seit 1988
Dipl.-Wirtsch.-Ing. Thomas F. Bayer seit 1990
Dr.rer.nat. Hans Richard Weinheimer seit 1990

 

Karl Gold, Werkzeugfabrik GmbH (1953)

Die Werkzeugfabrik Karl Gold ist eine der späteren Firmengründungen der angestammten Holzbearbeitungsindustrie. Karl Gold hat bei der Firma Leitz eine Lehre als Werkzeugmacher absolviert, bei seiner Lehrfirma, später bei der Firma Oppold Berufserfahrung gesammelt und die Meisterprüfung im Maschinenbau abgelegt, bevor er sich 1953 im elterlichen Anwesen an der Heidenheimer Straße Nr. 42 mit einer größeren Werkstatt selbständig macht.


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