Heimatbuch „Oberkochen - Geschichte, Landschaft, Alltag“ Seite 143 / 494

 

handwerk ab. Der Erste Weltkrieg bringt Rückschläge, nicht zuletzt durch die Einberufung der Brüder zum Militärdienst. Der schon früh wegen einer Verwundung zurückkehrende Karl führt die Werkstatt zunächst allein weiter. Gemeinsam setzen Josef und Karl dann mit dem jüngsten Bruder Jakob in den Anfangsjahren der Weimarer Republik den Aufbau des Betriebes erfolgreich fort. So können sie noch 1928 kurz vor der Weltwirtschaftskrise eine neue Fabrikhalle am heutigen Firmenstandort Dreißentalstr. 19 errichten.

Zu dieser Zeit werden schon über 20 Mitarbeiter beschäftigt, die außer Handbohrern auch Maschinenbohrer, Spannbackenwerkzeuge und die dazugehörenden Messer herstellen. Dieses Programm wird nach dem Zweiten Weltkrieg erweitert. Es werden Schaftwerkzeuge für stationäre Oberfräsmaschinen und hartmetallbestückte Fräser und Fräserkombinationen entwickelt. Der 1953 zum Ehrenbürger der Gemeinde Oberkochen ernannte Josef Schmid stirbt im Jahre 1960. 1973 wird in Elchingen/Härtsfeld eine zweite Fertigungsstätte errichtet und in diesen Jahren dem Programm ein umfangreiches Sortiment von Werkzeugen für Handoberfräsen angegliedert. Ende der acht-


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