Heimatbuch „Oberkochen - Geschichte, Landschaft, Alltag“ Seite 141 / 494

 

Schwiegersohn von Albert Leitz, und Karl Kümmerle, die seit dem Tode von A. Leitz ( 1951) dem Unternehmen vorstehen, werden für die Verarbeitung neuer Werkstoffe, wie Spanplatten, Hartfaserplatten und Kunststoffe, hart-metallbestückte Hochleistungsfräswerkzeuge entwickelt. Es entstehen in den sechziger Jahren Produktionsstätten in Riedau/Österreich und in Unterschneidheim/Ries. Zwei weitere Betriebe werden 1974 in Italien und Österreich gegründet. Für den 1973 verstorbenen Leonhard Stützel wird Dr. Dieter Brucklacher in die Geschäftsleitung berufen. 1979 entsteht eine weitere autonome Produktionsstätte in Säo Sebastiäo do Cai/Brasilien.

1984 wird der Neresheimer Betrieb der Firma WIGO übernommen. Insgesamt gehören zur Leitz-Gruppe heute sieben Produktionsstätten in vier Ländern, 17 werkseigene Verkaufszentralen und über 100 Servicestationen mit insgesamt 2700 Mitarbeitern, von denen in der Oberkochener Muttergesellschaft Gebr. Leitz GmbH & Co., einschließlich der in das Stammhaus integrierten Vertriebstochter Emil Leitz GmbH, 410 beschäftigt sind.

Zu dem seit einigen Jahren bestehenden Leitz-Firmenverband zählen neben der Leitz-Gruppe die Firmen W. Fette GmbH in Schwarzenbek bei Hamburg und (seit 1991) Böhlerit GmbH & Co.KG in Kapfenberg/Österreich. Die Firma Fette stellt Werkzeuge für die Metallbearbeitung sowie Tablettiermaschinen für die Pharmaindustrie her; Böhlerit ist einer der ältesten Hersteller von Hartmetallen, die für die Herstellung von Holzbearbeitungswerkzeugen


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