Heimatbuch „Oberkochen - Geschichte, Landschaft, Alltag“ Seite 117 / 494

 

den, ist bekannt, und daß die Platten, die wir aufsuchten, bis zu oder mehr als 200 Jahre alt sein können, läßt sich vermuten, desgleichen, daß es noch wesentlich ältere gibt.

Ein Blick auf die Karte zeigt, daß sich die von uns aufgesuchten Kohlplatten vorwiegend in Hanglage befinden. Das kann damit zusammenhängen, daß das Holz besser die Hänge herab als in der Ebene zu befördern war; es kann aber, und das ist wahrscheinlicher, ganz einfach damit zusammenhängen, daß die Kohlplatten in hängigem Gelände leichter zu entdecken sind, weil sich die Einkerbungen und Aufböschungen, die im Hang zur Anlage von Kohlplatten notwendig waren, lange Zeit erhalten und somit sichtbare Hinweise sind, wogegen Kohlplatten in flachem Gelände kaum auffallen. Deshalb steht zu vermuten, daß die Zahl der Kohlplatten auf unserer Gemarkung wesentlich größer ist, als bisher nachgewiesen.


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