Heimatbuch „Oberkochen - Geschichte, Landschaft, Alltag“ Seite 104 / 494

 

In der räumlichen Unterbringung teilte das Gymnasium Oberkochen, das seit seiner Selbständigwerdung im Jahre 1959 von Oberstudiendirektor Schrenk geleitet wurde, über fünfundzwanzig Jahre das Schicksal der früheren Schulen in Gestalt von permanenter Raumnot: Wanderklassen waren die Regel, Auslagerung von Klassen in das Bergheim beziehungsweise in die Tiersteinschule mußten viermal erfolgen. Der Bau der Schulgebäude am Tierstein erfolgte in vier Abschnitten: 1962 Einweihung des Klassenbaus mit Turn- und Schwimmhalle, 1970 Inbetriebnahme des Fachbaus, 1975 Aufstockung des Klassenbaus um ein weiteres Geschoß, 1983/84 Erweiterung des Klassenbaus im Osten und Neugestaltung des Pausenbereichs sowie Ergänzung des Aufenthaltsraumes durch eine Cafeteria. Damit hat das Gymnasium Oberkochen seine endgültige bauliche Form erhalten, die Klassen- und Fachräume für ein zweizügiges Gymnasium mit 18 Klassen umfaßt. Im Sommer 1989 wurde OStD Schrenk in den Ruhestand verabschiedet. Sein Nachfolger ist OStD Lothar Freiburg, der die Schule seit 1990 leitet.

 

Tiersteinschule

Mit der Ausdehnung der Oberkochener Wohnsiedlungen auf das Gebiet Gutenbach — Wolfertstal — Tierstein, auch durch die Erschließung des Baugebietes Heide, wurde eine weitere Grundschule notwendig. Diese konnte 1965 als Tierstein — Grundschule eingeweiht werden. Sie ist als zweizügige Grundschule angelegt und führt acht Klassen der Schuljahre eins bis vier. Schulleiter


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