Heimatbuch „Oberkochen - Geschichte, Landschaft, Alltag“ Seite 103 / 494

 

Gymnasium Oberkochen

1957 begann die erste Klasse einer Außenstelle des Schubart-Gymnasiums Aalen im alten evangelischen Schulhaus mit dem Unterricht. Das »Aalener Ultimatum« bezüglich einer Kostenbeteiligung für auswärtige Schüler beschleunigte die Umwandlung der Außenstelle in ein selbständiges Progymnasium mit anfänglich vier Klassen (1959), das im Bergheim untergebracht war. In der Folgezeit vergrößerte sich die Schule Jahr für Jahr und 1972 war mit der ersten Reifeprüfung das Ziel erreicht: Das Gymnasium Oberkochen war mit 20 Klassen und rund 500 Schülern zum voll ausgebauten Gymnasium geworden.

Die mathematisch-naturwissenschaftliche Grundrichtung der Schule wurde 1979 durch einen neusprachlichen Zug erweitert. Dadurch ergeben sich heute gute Voraussetzungen für ein solides Kurssystem in der reformierten Oberstufe, das durch Kooperation mit anderen Gymnasien im musisch-sportlichen Bereich abgerundet wird. Das Bildungsangebot wird ergänzt durch naturwissenschaftliche Arbeitsgemeinschaften und bewußte Pflege der musischen Fächer. Über 120 kulturelle Veranstaltungen seit 1959 (Oratorien, Messen, Jugendopern, Spiele, Konzerte), aber auch zahlreiche Erfolge bei bildnerischen, literarischen und sportlichen Wettbewerben beweisen dies.

Der Schule steht eine aktive Elternschaft zur Seite: Schon seit 1967 besteht die »Gesellschaft der Freunde und Förderer des Gymnasiums Oberkochen e.V.«, die durch ideelle Unterstützung und finanzielle Zuwendungen die Arbeit der Schule fördert.


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