Serie »Oberkochen - Geschichte, Landschaft, Alltag«

 

Bericht 672
 

Das Foto-Archiv des Heimatvereins
Mit zahlreichen unbekannten Foto-Dokumenten

Großbaustelle im Bereich der heutigen Gutenbach-Anlagen in den Fünfzigerjahren des 20.Jhs.

Die Anfänge
Die Geschichte des Foto-Archivs des Heimatvereins begann im Jahr 1973, – also vor 44 Jahren. Den Heimatverein gab es noch nicht, – aber der Römerkeller war schon ausgegraben. – Als Mitglied im Gemeinderat war ich von Vertretern der drei damaligen GR-Fraktionen – CDU (Metzger), SPD (Wesselmann) und BGO (Mannes) – gebeten worden, mir Gedanken zu machen, in welcher geeigneten Weise das Gremium Bürgermeister Gustav Bosch anlässlich seines 25-jährigen Dienstjubiläums vermittelst eines Geschenks in Form eines fotografischen Rückblicks auf die Geschichte der Stadt erfreuen könne.

Das Preislimit betrug 500,-- DM. Sollte es überschritten werden, müssten die beauftragenden Herren des Gemeinderats eingeschaltet werden. Zur damaligen Zeit war nicht viel los mit Archiv und historischen Fotos der Stadt, die Innenminister Krausse 1968 anlässlich der Stadterhebung, die Wirklichkeit wohlwollend überschätzend, als „Stadt der Fotografen“ bezeichnet hatte.

Unbekanntes Brautpaar vor einem unbekannten Oberkochener „Lädle“. Wer kann weiterhelfen?

Nun war mir bekannt, dass Gänge und Treppenhäuser der Dreißentalschule damals mit sehr aussageträchtigen aufgeblockten schwarzweiß- Vergrößerungen von Fotos mit alten und sehr alten Oberkochener Motiven geschmückt war. Das passte zum heimatkundlichen Interesse dieser Schule, denn unter der Federführung ihres Rektors Georg Hagmann hatte diese zusammen mit 7 weiteren Kollegen der Schule bereits 1966 ein 143 Seiten starkes mit Schreibmaschine geschriebenes und mehrfach hektographiertes Werk „Oberkochen – Beiträge zur Heimatkunde“ zusammengestellt.

Dampfdrescherei vor der Zehntscheuer (später Tankstelle Balle im Katzenbach – die 3 großen Rundbogen wurden zugemauert) – Bislang konnte keine der vielen Befragten auch nur eine Person erkennen, was dafür spricht, dass das Foto an die 100 Jahre alt sein dürfte.

Auf der Suche nach der Herkunft dieser Fotos in der Dr.T-Schule wurden mir die Namen Isidor Rettenmaier und Rolf Stelzenmüller genannt. – So landete ich beim Fotogeschäft Stelzenmüller und stellte fest, dass sich dort, zusammengetragen von Isidor Rettenmaier sowie Rolf Stelzenmülller, der sich auf eine unglaublich große Sammlung von Fotos seines Vorgängers Rudolf Kristen stützen konnte, wahre Schätze zur fotografischen Geschichte Oberkochens befanden, sodass ich problemlos eine repräsentative Auswahl von 40 markanten Fotos aus der Zeit der letzten 100 Jahre zusammenstellen konnte, die in der Größe 18/24, weiß, matt, Samtglanz abgezogen wurden.

Herr STR Wesselmann vermittelte dann, dass die Fotos bei der Firma Zeiss aufgezogen und in einer speziell gefertigten Kassette am 9. März 1973 aus Anlass des genannten Jubiläums überreicht werden konnten.

Der damalige Lohn für meine Arbeit war, dass ich mir von jedem der 40 Großfotos für mich persönlich einen Abzug in der von mir privat gesammelten WPK-Größe (Weltpostkarte) mit Oberkochen-Motiven fertigen lassen durfte.

Diese Fotos zusammen mit den vielen, die ich in über 10 Jahren am Ort selbst geschossen und in PK-Form erworben hatte, inklusive der zahllosen Fotos, die ich 1971 im Zusammenhang mit der Ausgrabung des Römerkellers gefertigt hatte, bildeten den eigentlichen Grundstock zur späteren Sammlung des HVO.

„Marktflecken Oberkochen“ mit unbekanntem Oberkochener Soldaten WK 1. – Wer kann weiterhelfen? Umweltschutz fängt im Kleinen an!

Gezielter Ausbau und Übergabe des Archivs an Herrn Schrenk
Im Oktober 1982 fertigte mir Rolf Stelzenmüller freundlicherweise eine stattliche Zahl von Abzügen von Bildern seiner in 2 Alben geführten Sammlung, sodass meine private Sammlung bis zu meiner Gründung des Heimatvereins im Jahr 1989 bereits auf weit über 150 Fotos angewachsen war. Neben der vielerlei Aufgaben, die auf mich als Vorsitzender des HVO zukamen, war mir bald daran gelegen, den weiteren Ausbau des Foto-Archivs zu meiner Entlastung in andere Hände zu geben.

Am 12.11.1989 übergab ich meine private Sammlung an Herrn OStD Volkmar Schrenk, ohne dem Verein die mir über 16 Jahre entstandenen Kosten zu verrechnen. Herr Schrenk hatte sich bereiterklärt, den weiteren Ausbau des ständig weiterwachsenden Archivs zu übernehmen. Er entwarf ein Formblatt mit einem Standard-Kennzeichnungstext, das in eine A4-Klarsichthülle eingelegt wurde, und auf dem Platz für die Fotos (Regelgröße WPK) ausgespart war. Die Fotos wurden in diesem Formblatt mit Fotoecken festgelegt. Uns bekannte Informationen zum jeweiligen Foto wurden in die vorgegebenen durchnummerierten Zeilen eingetragen. Auf diese Weise ist es möglich, zusätzlich zu den jeweiligen Fotos anfallendes und auftauchendes Material, auch Textmaterial, Presseartikel usw. in diese Hüllen einzulegen. Bereits bei der nächsten OHV konnten die ersten beiden Leitzordner prall gefüllt mit Fotografien von Alt-Oberkochen vorgestellt werden, die mit großem Interesse begutachtet wurden.

Glocken der Kath. Kirche St. Peter und Paul nach der Abnahme vor dem Einschmelzen für Kanonen des 1. Weltkriegs – ein unseliger Auswuchs, wie ihn der damalige Patriotismus zustande brachte. – Nur wenige Oberkochener erkennen auf diesem Foto den Unterschied zwischen dem alten und dem heutigen Schwesternhaus: Das äußerste Fenster links ist kleiner als die anderen und sitzt unten eine Spur höher. An dem Nachbau von 1998 sind alle Fenster im EG gleich groß.

Und die Sammlung wuchs ständig weiter:
am 31.12.89: 110 weitere Fotos aus meinem Besitz
am 21.09.91: 14 weitere Fotos (Anton Gutheiß)
am 07.11.92: 22 weitere Fotos aus meinem Besitz
am 24.04.02: 100 weitere Fotos (Robert Wolff)
am 01.09.93: 52 weitere Fotos (Helmut Kranz)

Diesen nunmehr 450 Fotos hat Herr Schrenk in den fast 10 Jahren seiner Arbeit ca. 280 weitere hinzugefügt, sodass das Foto-Archiv des HVO im Jahr 1999 ca. 730 Fotos umfasste.

Am 9.11.1997 deutete ich Herrn Schrenk gegenüber an, dass es aus versicherungstechnischen Gründen und auch Gründen der Zugänglichkeit mittelfristig sinnvoll wäre, wenn das Foto-Archiv ins Büro/Archiv des Heimatvereins im Schillerhaus übernommen würde.

Fotoarchiv Robert Wolff an HVO
Auf 23. Juni 1998 hatte mich Robert Wolff zu sich nach Hause eingeladen, – er habe eine Überraschung für mich. Herr Wolff, über 30 Jahre lang auch als „rasender Reporter der »Schwäbischen Post«“ bekannt, der auf NSU-Quickly mit wehendem Mantel unterwegs gewesen war, hatte vor seinem Haus in der Sperberstraße einen Riesenberg aufgebaut, der aus 50 dicken Leitzordnern bestand, in denen seine sämtlichen Presse-Berichte säuberlich abgeheftet waren. Dazu übergab er mir all seine Foto-Negative, die in diesen 30 Jahren entstanden waren, – die meisten davon auf Kleinbild-Rollfilmen in den bekannten kleinen Plastikdöschen, sauber beschriftet: Ein ganzer Kofferraum und ein halbes Auto voll wertvoller Dokumente: Er wolle sein Lebenswerk – Texte und Fotos – über mich an den Heimatverein geben. Das war eine unglaubliche Bereicherung unseres Archivs. – Allerdings steht demjenigen, der sich einst dieser Sammlung annimmt, trotz aller Ordnung noch eine Riesenarbeit ins Haus. – Auch die Frage der langfristigen Sicherung der Negative ist vorerst noch ungelöst. Nicht nur hier.

Robert Wolf am Tag der Übergabe seines Text- und Bild-Archivs an den HVO.

Übergabe des HVO-Archivs an Herrn Frieder Ruoff
Mit Schreiben vom 20.02.1999 teilte mir Herr Schrenk mit, dass aus seiner Sicht der Termin der Übergabe ans Archiv im Schillerhaus nunmehr gekommen sei. Da Herr Schrenk zwischenzeitlich eine zeitintensive Mitarbeit bei der Schwäbischen Post begonnen hatte, (Serie „Oberkochener Pressespiegel im 19. Jahrhundert“) schlug er vor, dass unser Mitglied Frieder Ruoff seine Arbeit übernehmen und weiterführen werde.

Nach weiteren 3 Jahren, am 30. März 2001, umfasste unser Archiv bereits weit über 1000 Fotos. Herr Ruoff hatte inzwischen in unglaublichem Arbeitsaufwand sämtliche Fotos auf eine DVD gebracht und die Fotos mit knappen Texten versehen. Die DVD, auf der inzwischen außerdem sämtliche heimatkundlichen Berichte überspielt waren, die ab Erscheinen des Amtsblattes im Jahr 1953 veröffentlicht worden waren, konnte damals zum Preis von 30,-- DM erworben werden.

In der Zeit zwischen 2005 und 2006 erhielt ich für den Heimatverein 2 weitere fotografische Großsammlungen

Familie Josef Gold. Josef Gold (1877 – 1957) war Polizeidiener, später Cafétier und Hobbyfotograf. Der Tochter Agnes Gold, verh. Vogel, verdanken wie einen wertvollen Teil unseres Foto-Archivs in der Form von digitalisierten Repros von Glasplatten-Negativen ihres Vaters. Wir bitten darum, dass sich Bürger, die Josef Gold noch persönlich kannten, mit uns in Verbindung setzen (Tel.7377).
  1. Durch Vermittlung der Herren Stelzenmüller, Rettenmaier (und Herrn Berlinger/Ellwangen, zuständig für die Digitalisierung) gelangte ich am 25.10.2005 für den HVO in digitalisierter Form in den Besitz der gesamten aus 179 Negativ-Glasplatten bestehenden Fotosammlung von Frau Agnes Vogel, Tochter des legendären Cafetiers, Polizeidieners und Fotografen Gold. Auch zu diesen Fotos gibt es, wo möglich, Kurzbeschreibungen.
     
  2. Herr Rolf Stelzenmüller, der sehr viel idealistische Arbeit für den HVO getan hat, übergab mir am 20.11.2005 eine CD, auf der sich seine sämtlichen Fotos in digitaler Form befinden. Die Fotos sind von 1 bis 292 durchnummeriert und, soweit möglich, beschriftet.
Innengerüst beim Bau der Kirche St. Peter und Paul um die Jahrhundertwende vom 19. zum 20. Jh. Die Ornamentmalerei im Triumphbogen ist erkennbar.

Neu-digitalisierung des Foto-Archivs durch Constantin Kurella
Mit dem Tod von Frieder Ruoff im Jahr 2006 war dem Archiv, dessen Wachstum betreffend, ein vorläufiges Ende in der Weiterentwicklung beschieden, da sich niemand bereitfand, der die Verantwortung fürs Archiv übernahm. Es gibt noch kleinere private Sammlungen, die noch nicht ins Archiv integriert sind, so z.B. meine private Sammlung von ca. 400 Fotos von der Ausgrabung „Römerkeller“ u.a. – Umso erfreulicher war, dass ich in der Person von Constantin Kurella einen heimatbegeisterten und technisch versierten Oberkochener fand, der, nachdem er eine Ruoff-CD erworben hatte, feststellte, dass diese CD technisch bereits veraltet ist. Herr Kurella war auf meine Bitte hin bereit, bis zum Jahr 2010 sämtliche inzwischen ca. 1200 Fotos in den 10 prall gefüllten Leitzordnern des Foto-Archivs sukzessive bei sich zuhause in aktuell angemessener Pixelzahl neu zu digitalisieren.

Der Lindenbrunnen in den Zwanzigerjahren. Bei seiner Versetzung im Jahr 1989 verlor der Brunnen auf geheimnisvolle Weise etwa die Hälfte seiner ursprünglichen Höhe.

Homepage, Foto-Archiv – und DVD
Eine weitere Neuerung bedeutete für den Heimatverein die ab dem Jahr 2006 aufgebaute Homepage, auf deren Startseite unter dem Punkt 5a einige fotografische Lockvögel zu unserem Archiv veröffentlicht sind. – Die große DVD umfasst inzwischen auch das gesamte Heimatbuch „Oberkochen – Geschichte, Landschaft, Alltag“ (1986). Diese Berichtserie ist insgesamt als Fortsetzung und Ergänzung des 1986 erschienenen Heimatbuchs zu sehen. Inzwischen sind mit diesem Bericht im Amtsblatt „Bürger und Gemeinde“ in den letzten 30 Jahren mit dem heutigen Bericht 672 durchweg bebilderte Berichte erschienen.

In den ersten Jahren gingen die getippten Berichte plus den Fotos, die häufig den Besitzern zurückgegeben werden mussten, noch per pedes ans Rathaus. Später wurden die Fotos vor der Rückgabe von Herrn Stelzenmüller für unsere Sammlung kopiert. Die „Digitalisierung“ des Rathauses zwang dann auch mich in fortgeschrittenem Alter, meine Texte samt Fotos auf dem digitalen Weg ans Rathaus zu liefern. Ich erinnere mich noch sehr wohl, dass ich dem rathäuslichen Sachbearbeiter, Herrn Manfred Höflacher, klarmachte, dass ich mir eigentlich geschworen hatte, mit diesem „modernen »Schafscheiß«“ auf meine alten Tage nicht mehr anzufangen.... – Heut bin ich froh, dass ich’s – mit Hilfe unserer Töchter, doch noch gelernt habe... – Die DVD kann über unseren Webmaster Andy Neuhäuser jeweils in der topaktuellsten Neuauflage, zum Preis von 50,-- Euro erworben werden.

Fritz Leitz, Chef des Oberkochener ehem. Wehrwirtschaftsbetriebs in den Dreißigerjahren des 20 Jhs. mit Betriebsangehörigen und Lehrlingen bei einem Versuch (Fahrgestell) mit einem Flugzeugmodell.

Fotos zum III. Reich in Oberkochen
Am 23. Februar 2017 hatte ich Herrn Lächele, Herrn Ebinger und Frau Reiss als Vertreter der Aalener Industrie-Historiker zu Gast bei uns zuhause. Die Dame und die Herren haben in den letzten Jahren das Oberkochener Stadtarchiv in Ordnung gebracht und sind derzeit dabei, die Unterlagen für das Oberkochen-Buch zusammenzutragen, das gemäß GR-Beschluss lt. BuG v. 2.10.2015 im Jahr 2018 anlässlich „50 Jahre Stadterhebung“ herauskommen wird. Ich habe den Industrie-Historikern von meinen insgesamt 15 Ordnern zur Geschichte des III. Reichs in Oberkochen 7 derselben übergeben, darunter einen dicken Leitz-Ordner ausschließlich gefüllt mit bisher unveröffentlichtem exklusivem Fotomaterial, das ich seit ich meinen Artikel zum III. Reich in Oberkochen für das Heimatbuch 1986 schrieb, gesammelt habe. Auch dieses Material ist zunächst noch mein Privatbesitz, der dem Fotoarchiv des Heimatvereins zu gegebener Zeit offiziell hinzugefügt werden wird. – Meine Sammlung „Fotos und Material zum III. Reich“ wurde als außerordentlich wertvoll bezeichnet; auch wurde nebenbei darauf hingewiesen¸ dass es zur damaligen Zeit (1986) sehr ungewöhnlich gewesen sei, eine so ausführlichen Text- und Bild-Dokumentation zum III. Reich in einem Heimatbuch veröffentlicht zu haben.

Luftaufnahme von Oberkochen. Deutlich ist „außerhalb Etters“ die inmitten von weiten Wiesen gelegene, beim Abbruch in den frühen Fünfzigern über 200 Jahre alte „Wiesenkapelle“ zu erkennen.

Unser Fotoarchiv aktuell
Das Fotoarchiv, zu dem auch Material aus dem Besitz von Kuno Gold gehört, befindet sich in unserem Büro auf der Bühne des Heimatmuseums im Schillerhaus.
Zu den DVDs von Herrn Stelzenmüller und Isidor Rettenmaier, ist zu sagen, dass ich diese 3 DVDs auf Wunsch von Herrn Stadtbaumeister Thalheimer zum Kopieren an die Stadt gegeben habe. – Der HVO hat seine Aufgabe schon immer darin gesehen, ausschließlich für die Stadt zu arbeiten. – Herr Rühle bezeichnete allein die genannten 3 DVDs unseres Foto-Archivs als „sensationell“. – Die Fotos für den Gastraum des Mühlenrestaurants „El Molino“ sind von unserem an die Stadt gegebenen Bildmaterial gezogen. Die Fotos sollten m.E. für Gäste, vor allem solchen von auswärts, möglichst bald betextet werden.

Wir möchten unsere Leser an dieser Stelle darum bitten, uns interessant erscheinendes, auch ausgefallenes Bildmaterial, kurzzeitig zur Verfügung zu stellen. Das Material wird umgehend nach seiner Digitalisierung an den Besitzer zurückgegeben.

Sämtliches Bildmaterial samt sämtlichen heimatkundlichen Texten aus BuG ab 1953, inklusive Heimatbuch (1986), sämtlichen derzeit 672 Berichten „Oberkochen – Geschichte, Landschaft, Alltag“ bis hin zum aktuellen Bericht, kann, sobald unser Webmaster Andy Neuhäuser wieder vom Krankenhaus und der Reha zurück ist, wie bekannt über ihn im jeweiles aktuellsten Zustand zum Preis von 50,-- Euro bezogen werden.

Die erste SAV-Hütte auf dem Volkmarsberg war eine Blockhütte aus den 20er-Jahren. Unsere „typischen“ Wacholderheideflächen sind im Grunde genommen „künstliche Landschaften“ die durch regelmäßige Schaf-Beweidung entstehen und nur durch gezielte Pflege durch Freiwillige vom Schwäbischen Albverein erhalten werden können.

An dieser Stelle sei darauf hingewiesen, dass sich in meinem Privatbesitz noch viel nur grob archiviertes Fotomaterial und 85 CDs und DVDs mit titelmäßig archivierten heimatkundlichen Inhalten befinden. Auch diese Sammlungen werden eines Tages in den Besitz des HVOs übergehen.

Unser über das HVO-Archiv registrierte Material darf grundsätzlich nur nach Rückfrage und mit Angabe der Quelle (Fotoarchiv Heimatverein Oberkochen) verwendet werden. Wer im Archiv arbeiten möchte, muss dies langfristig mit der Vorstandschaft vereinbaren, da die Anwesenheit eines HVO-Mitglieds notwendig ist. – Die Industrie-Historiker haben sich auf diese Weise mehrmals erfolgreich mit unserem Archiv beschäftigt. Bei Interesse bitten wir Sie, sich mit der Vorstandschaft des HVO in Verbindung zu setzen.

Dietrich Bantel

 
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