Serie „Oberkochen - Geschichte, Landschaft, Alltag“

 

Bericht 612
 

Die ominösen Gebäude-Mauern in der Bilz
Ein Krimi für Wissende

Als wir frisch verheiratet, mit der 1 : 25.000-er Karte im Rucksack, von 1963 bis 1964, auch noch 1965, fast sämtliche Wege und Weglein auf der Oberkochener Gemarkung abgewandert sind – fielen mir gleich 1963 – vom Schneckenburrenweg im hinteren Tiefental herkommend, halbwegs hinauf und links des ansteigenden Schottersträßchens gut 30 Meter tief im Unterholz des Hochwalds, die beachtlichen Steinmauern einer größeren Gebäuderuine auf.

Damals hatte mich mein Oberkochener Geschichtsfimmel noch nicht ergriffen, sodass mich die Mauern zwar nicht vom Hocker rissen, aber durch ihre Ungewöhnlichkeit – eine Ruine mitten im Hochwald – einen immerhin so starken Eindruck auf mich machten, dass ich vom Weg abging und mich durch regennasses hohes Unterholz, vorwiegend dicht stehende Eschen, zu den Mauern durchschlug. Ein Fenster (wie sich später herausstellte, musste es das zum Schneckburrenweg hinweisende »Wohnzimmerfenster« gewesen sein), und eine bereits sturzlose größere Öffnung, wohl ein ehemaliges Scheuerntor, das sich in der gegen die Talseite stehenden Wand des ruinösen und weitgehend eingewachsenen Gebäudes befand, stiegen aus dem dichten Unterholz-Grün. An dem gegen das Tal gelegenen Eck, also Ecke Schneckenburrenweg/Talseite, waren die Mauern an die 2 Meter hoch, im übrigen Bereich der eindrucksvoll großen Ruinenfläche niedriger. An Mauern im Inneren der Ruine kann ich mich nicht entsinnen.

Im Lauf der Jahre gerieten mir die Mauern in Vergessenheit, und auch, als ich in dem Buch »Die Ostalb erzählt« die Sage vom »Bilzhannes« las, kamen sie mir leider nur oberflächlich und seltsamerweise nicht zündend in Erinnerung.

Erst 1989, als ich, im Zusammenwirken mit Martin Gold, dem »lieben« Bär, bei tatkräftiger Unterstützung durch Oberforstdirektor Karl Schurr, den Gedanken entwickelte, in den Sommerferien vom HVO ein Jugendprojekt »Ausgrabung des Bilzhauses« oder »Auf den Spuren des Bilzhannes« anzubieten, waren die Mauern plötzlich wieder da. Doch siehe da, dort, wo sie einst gestanden hatten, waren – wie wir bald sehen werden – keine Mauern mehr. Da der Geist des »Bilzhannes« laut Sage weniger an alten Mauern als am Geist eines alten Schnapses interessiert war, konnten und wollten wir ihn nicht für ein plötzliches Verschwinden der Mauern verantwortlich machen. Noch waren sie in meiner Erinnerung ja tatsächlich noch vorhanden. Es sollte aber anders kommen.

Ich hatte dem »lieben« Bär von den Mauern in der Bilz, die daselbst 25 Jahre zuvor noch hochaufragend im Wald von meiner Frau und mir gesehen worden waren, natürlich schon weit im Vorfeld der Buddel-Aktion berichtet, worauf mir der »liebe« Bär überraschend und unerklärlich streitlustig erklärte, dass es da noch nie Mauern im Wald gegeben hat. Als ich natürlich auf meinen Mauern bestand, und dem »lieben Bär« auch noch dazu sagte, dass ich mit Sicherheit keine »Goischtermauern« oder »Bilzhannesschnapsmauern« gesehen habe, meinte er, dass er das als alter Oberkochener doch wohl besser wissen müsse, als »a reigeschmeckter Schdrgrdr«. An diesem Tag trennten wir uns mit sehr verschiedenen Meinungen.

Im weiteren Verlauf der Vorbereitung der Aktion fuhren der »liebe« Bär und ich dann wenig später in die Bilz. – Dort sah es inzwischen, eipotz und in der Tat, ganz anders aus, als ich es in Erinnerung hatte. Den stattlichen Hochwald gab es nicht mehr, dafür standen, wo ich die Mauern wähnte, magere neue Fichten in Reih und Glied. – Das Wichtigste jedoch, meine Mauern, fehlten unentschuldigt – fast wie zur leicht hämischen Freude des »lieben Bärs«. Wo sie einst aufgeragt hatten, konnte man nur noch langgezogene plusminus einen halben Meter hohe breithügelige Erhebungen im Gelände erkennen. Oh weh und ach: Der Bilzhannes oder gar der Teufel persönlich, (»Deufl, komm raus, dr Bilzhannes isch dao..« – Heimatbuch Seite 441 - www.heimatverein-oberkochen.de, Punkt 2, Startseite) hatten die Mauern geholt ... – weit und breit war keine Mauer mehr zu sehen. – Kein Wunder, dass der »liebe« Bär triumphierte. »Oh Du Schdrgradr«, sagte er zu mir, »hascht halt doch Goischdr gsäha oder a Kischt ghett.«

Wenige Wochen später hatte Oberforstdirektor Schurr dann organisiert, dass die mageren dort inzwischen wie die Soldaten gewachsenen Fichten zur Vorbereitung meines Projekts »Bilzhaus« umgemacht wurden, sodass sich in dem nun freien Waldgrund die nunmehr plusminus einen halben Meter hohen langgezogenen hügeligen Erhebungen wesentlich deutlicher abzeichneten.

In punkto Mauern hatte Karl Schurr sich, wohl bemerkt habend, dass da zwischen mir und dem »lieben Bär« gar seltsame Engel flogen, konsequent bedeckt gehalten. Ich hatte inzwischen den Kontakt zu Frau Dr. Susanne Arnold vom Landesdenkmalamt hergestellt, und wir wussten bald genau, wie wir vorgehen mussten, um vielleicht doch wenigstens noch die Grundmauern, oder vielleicht den Grundriss oder gar die Abmessungen des einstigen Gebäudes feststellen zu können. Wir sollten das Erdreich, von der Gebäude-Mitte aus, wo logischerweise ein Fußboden oder Ähnliches zutage treten würde, auf die Hügel zu arbeitend, abtragen, dann kämen wir automatisch auf die Grundmauern.

So wurde das Projekt im Sommerferienprogramm der Stadt vom Heimatverein ausgeschrieben. –

Ausschreibung des Projekts »Bilzhaus« im Sommerferienprogramm der Stadt Oberkochen, 1989

Dies gelang uns dann auch tatsächlich – wie seinerzeit ausführlich berichtet – im Verlauf von 14 Jahren, d.h. von 1989 bis 2003, in zahllosen sporadischen Arbeitseinsätzen mit freiwilligen Schülern im Rahmen des Oberkochener Sommerferienprogramms, zusammen mit Mitgliedern vom Forst und des Heimatvereins, später per Einsatz von internationalen Jugendgruppen der sogenannten IJGD (Internationaler Jugend Gemeinschafts Dienst) über die Stadt, auch in Zusammenarbeit mit der Freiwilligen Feuerwehr und dem städtischen Bauhof. Wir fanden sogar den Fußboden des Stalls samt der sogenannten, »Soichrinne«, wie uns der wissende Bär berichtete, im ehemaligen Stall, dann den Keller, die Küche und sogar den Sockel des Herds, – außergewöhnlich schöne Kachelreste des berühmten Ofens, der anlässlich des Besuches von König Friedrich im Winter 1810/11 so schrecklich geraucht hatte, dass der König dem Bilzhannes einen neuen gusseisernen Ofen von den Hüttenwerken aus Königsbronn kommen ließ, interessante Geschirrscherben – sogar ein Uhrengewicht, das uns bis heute auf mysteriöse Weise abhanden gekommen ist, – und Vieles mehr… Wir haben darüber laufend im Amtsblatt »Bürger und Gemeinde« und in der Tagespresse berichtet. (Eine Liste mit sämtlichen Veröffentlichungen zum Thema »Bilz«, »Bilzhaus«, »Bilzhannes« ist in Arbeit). Alle Funde sind heute im Heimatmuseum zu sehen. Das »Bilzhaus« ist heute nach dem »Römerkeller« Oberkochens zweites eingetragenes archäologisches Bodendenkmal.

Heute allerdings geht es einzig und allein um die aufregende Frage: Gab es in den Jahren plusminus 1963/64 noch ca. 2 Meter hoch aufragende Mauern, oder gab es sie nicht?
Der »liebe Bär« bestand jahrelang auf seiner Meinung, ich auf der meinen: Bei mir hat es beachtliche Mauern gegeben, beim »lieben« Bär nicht. – Im Gegensatz zum Bär begann ich jedoch brav beamtisch, »Zeugen« für meine Darstellung zu suchen und zu finden, – und ich fand sie sogar in beachtlicher Zahl.
Folgende Oberkochener hatten zu dieser Zeit, also in der ersten Hälfte der Sechzigerjahre, die Mauern in der von mir beschriebenen Weise de facto außer mir auch noch gesehen:

Michael Müller berichtete wenig später, dass Willibald Hug ihm, als wir 1989 mit den Arbeiten am Bilzhaus begonnen hatten, ein wenig vertraulich ( ! ) berichtet hat, dass die Mauern vor dem Einschlagen des Hochwalds noch gestanden haben. Willibald Hug, der selbst zu den Waldarbeitern in der Bilz gehört hatte, bestätigte gegenüber Michael Müller auch, was er mir persönlich unter vorgehaltener Hand auch schon anvertraut hatte, nämlich dass zu dieser Zeit sogar noch ein gusseiserner Ofen in dem Gemäuer gestanden habe. Man habe damals halt weder Zeit noch Geld noch Interesse gehabt, die Mauern zu erhalten, weshalb man die großen Hochwaldbäume beim Fällen kurzerhand und praktischerweise bewusst und gezielt auf die Mauern habe fallen lassen, um sie so zum Einsturz zu bringen. Dann habe man die Mauerreste so gut es ging »verzogen«.

Sepp Bauer bestätigte mir am 21. Juli 1996, dass es in der Bilz im Hinteren Tiefental beachtliche Mauern zumindest in den frühen Sechzigern noch gegeben hat.

Sepp Merz bestätigte mir am 6. September 1996 zweifelsfrei, dass es in den frühen Sechzigern des letzten Jahrhunderts die aufsteigenden Mauern des Bilzhauses noch gegeben hat – ähnlich, wie auch Willibald Hug sie beschrieb – wenn er sie auch nicht ganz so hoch in Erinnerung hat.

Rolf Heitele: Als ich mit meinem mit mir über den Partnerschaftsverein befreundeten Lehrerkollegen Rolf Heitele einmal aufs Bilzhaus zu sprechen kam, sagte dieser auf meine Frage, dass er aus persönlicher Anschauung heraus bestätigen könne, dass es zum fraglichen Zeitpunkt, frühe Sechziger, die Mauern noch gegeben hat. Auf meinen Wunsch hin übersandte er mir seine Erinnerungen schriftlich – eine ganze DIN A4-Seite voll Material, das belegt, dass er persönlich die Mauern – vermutlich in den Jahren 1963 bis 1965 – mit Schülern anlässlich einer heimatkundlichen Exkursion besichtigt hat. Auch er beschreibt die Mauern als deutlich höher als 1 Meter, »in 2 Ecken (wohl den südlichen) war es mehr«. Auch er erinnert sich an einen Eingang in der talseitigen Front. Auch er hatte, wie er mir berichtete, das Innere des Mauergevierts samt der ganzen Schulklasse durch die breite talseitige Öffnung betreten, – genau ich es getan hatte.

Helmut Gold (Murxle) bestätigte anlässlich einer Führung für Museumsführer am 16.11.2005, dass die Mauerreste des Bilzhauses in den frühen Sechziger-Jahren noch da waren, wenn auch aus seiner Sicht etwas weniger als 2 Meter. Dasselbe bestätigte am gleichen Tag auch
Peter Schäfer, der eine ähnliche Äußerung bereits 1989 getätigt hatte, – bald nach Beginn der Grabung, bei der er seitens des Heimatvereins mehrere Male mitgearbeitet hat.

Sieben Zeugen müssten genügen, um ein beachtliches Vorhandengewesensein der Mauern noch in den Jahren 1963 - 1965 zu belegen.

Nun aber kommt »Rain Star«. – »Rain Star«, ist mein superster Zeuge. »Rain Star« tauchte 1990 zusätzlich zu meinen menschlichen Zeugen auf. Es handelt sich dabei um eine gummierte Segeltuchstiefelmanschette mit der gedruckten Aufschrift »Rain Star«, die zwei meiner älteren Schüler, die 1990, genau am 18. August, bei der Freilegung der Bilzhaus-Reste an dem vermuteten talseitigen Toreingang mitgearbeitet hatten, entdeckt, freigelegt, geborgen und mir »abgeliefert« haben. Die beiden heißen:

Axel Glemser und Lars Böttger. Sie arbeiteten an der südlichen Einfahrt und hatten von mir den Auftrag erhalten, einen beachtlich großen ca. ¾ m hohen Haufen von Steinen, die nur von einer der de facto »eingestürzt wordenen« Mauer herrühren konnten, vorsichtig abzutragen. Dabei stießen sie in etwa 75 cm Tiefe auf obigen und hier in unserem Bericht abgebildeten Rest einer Segeltuchstiefel-Manschette.

»Rain Star«, – Haupt-Beweisstück für das »Fällen« der Bilzhausmauern: »Das amerikanische Manschettenwunder«

Diese konnte – das musste dann auch der »liebe« Bär einräumen – wirklich erst nach dem 2. Weltkrieg, als es überhaupt erst »Ami« und amerikanische Ausrüstungsgegenstände bei uns gab, in die Bilz gekommen sein. Außerdem hatte dort seit Generationen zuvor nur unberührter Hochwald gestanden. Mein Beweisstück konnte logischerweise nur im Zusammenhang mit den umfangreichen Waldarbeiten beim Niedermachen des Hochwalds im Jahr 1965 unter den Steinhaufen geraten sein. Die Jahreszahl 1965 besorgte mir Reinhold Vogel; sie stammt von German Schneider, von dem er 1998 die Zuständigkeit für den Stadtwald übernommen hat. – Zweifelsohne musste die Manschette zwar wohl nur kurze Zeit vor, aber eben eindeutig vor dem »Eingestürztwerden« der Mauer unter dieselbe geraten sein. Einem der Waldarbeiter war ganz einfach sein Ami-Stiefel anlässlich dieser Arbeiten kaputt gegangenen und die Manschette von ihm auf dem Waldboden vor dem Bilzhaustor zur letzten Ruhe hinterlassen worden. – Ganz sicher jedoch lag die Manschette zum Zeitpunkt, als meine Zeugen und ich die Mauern in den frühen Sechzigern gesehen haben, also zu der Zeit da dort noch der unberührte Hochwald stand, noch nicht dort. Die Manschette kam unwiderlegbar erst 1965, also ein oder zwei Jahre nachdem ich und meine Zeugen die Mauern gesehen hatten, anlässlich der länger andauernden Waldarbeiten beim Bilzhaustor zu liegen. Ein früherer Zeitpunkt scheidet genau so sicher aus, wie die Science Fiction, dass ein zufällig abseits des Wegs in der Bilz spazierengehender Amerikaner aus Texas sich am Bilzhaustor der Manschette eines seiner gerade dort kaputt gegangenen Segeltuchstiefels entledigt hat. Und nochmal: Wie in aller Welt sollte die Manschette früher, also vor den umfangreichen Waldarbeiten, dorthin gekommen sein?

Fazit: Die Beschreibungen von Willibald Hug und allen anderen Zeugen samt meiner eigenen Beobachtung treffen ins Volle. Die durchaus bemerkenswerten Mauern des Bilzhauses

Maurermeister Franz Wingert sen. und Done Gutheiß bei der fachmännischen Sicherung der Bilzhausmauern

standen in den Jahren 1963/64/Anfang 65 noch bis zum Beginn des Einschlagens des Hochwaldes im Jahr 1965!

Das Spannendste aus der Sicht meiner Krimi-Soap ist nun jedoch, dass »mein« 100%ig sicheres Beweisstück, die »Rain Star«-Segeltuch-Manschette, unmittelbar nach seiner Aufdeckung im Jahr 1990 aus dem auf der oberen Bühne des Heimatmuseums aufbewahrten Fundus der bei der Grabung geborgenen Belegstücke (Museum) plötzlich spurlos verschwunden war, – genauso wie ein Uhrengewicht, das bereits 1989 gefunden worden war. Die Manschette blieb von 1990 bis zum Jahr 2001, also geschlagene 11 Jahre lang, trotz mehrfacher intensiver Suchaktionen wie vom Erdboden verschluckt verschwunden, und ist dann, eisiehmalkuckmalschau, am 25.6.2001 so urplötzlich wie sie verschwunden war, an anderer Stelle wieder aufgetaucht… – nicht bei meinen Funden von der Bilz, wo ich sie gelagert hatte, sondern fälschlicherweise bei den Funden, die meine Schüler bei der Grabung »Muh-Brunnen« geborgen hatten.

Wie kommt der Spinat aufs Dach? – Da ich alle Fundschachteln, mögliche und unmögliche, auf der Suche nach meiner »Rain-Star-Manschette« mehrfach durchkämmt hatte, konnte sie nur durch vorsätzliches Entfernen abhanden gekommen sein. So mit 100%iger Sicherheit gesagte werden, dass das Beweis-Objekt aus bestimmten Gründen von Vertretern der Theorie, derzufolge es in der Bilz »nie aufragendes Mauerwerk« gegeben hat, vorsätzlich »aus dem Verkehr gezogen« worden war. Denn: Es sollte nicht bewiesen werden können, dass es ausgerechnet Oberkochener waren, Oberkochener Waldarbeiter, die ihre eigene Geschichte, die zu einer spannenden Sage mit Wirklichkeitsgehalt gehört, nämlich der Sage vom »Bilzhannes« – vorsätzlich aber wohl unwissentlich zerstört haben. Die geschichtsträchtigen Mauern des Bilzhauses, in welchem der Bilzhannes immerhin vom württembergischen König Friedrich im Winter 1810/11 nach einer Jagd besucht worden war, wurden, nachdem sie – wenn auch ruinös – mindestens 150 Jahre im Wald überdauert hatten, in Unkenntnis ihres historischen Werts erst 1965 kaputt gemacht. Genau so argumentierte auch Willibald Hug, ein Alt-Oberkochener, der bei diesen Arbeiten beteiligt war, auf den aber nicht gehört worden war.
Dieser wahre Hintergrund dieses Alt-und Neu-Oberkochener »Krimis« wurde mir lange Jahre nach dem Wiederauftauchen der Manschette mit der Erklärung »sollte ein Streich sein« niedlich verharmlosend zugetuschelt.

Shakespeare hat den berühmten Satz gedichtet: »Der Rest ist Schweigen«.

Das faszinierende Beweisstück, die Stiefelmanschette von der Bilz, wird demnächst in der Bilzhaus- und Bilzhannes-Vitrine im Raum 4 des Heimatmuseums zu besichtigen sein. –

Und der »liebe Bär« wird im Bären-Himmel das verschmitzteste all seiner vielen Bären-Lächelsorten aufsetzen und sagen: »Isch au so recht« – und sich diebisch darüber freuen, wie er den »Schdrgrdr Schulmoischdr« wieder einmal kräftig reingelegt hat. – Sehr zum Wohle, lieber Bär!

Die nahezu freigelegten Mauerreste des Bilzhauses im Jahr 2000

Dietrich Bantel

 
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